Kanton Solothurn
Im Streit um die Restkosten wurde endlich eine Lösung gefunden

Der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner, der Verband Solothurner Einwohnergemeinden und das Departement des Innern haben sich geeinigt, wie mit Restkosten der freiberuflichen Pflegefachpersonen aus den Jahren 2011 bis 2018 umgegangen werden soll.

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Die Deckung der Restkosten der freiberuflich Pflegenden war bisher ungelöst. (Symbolbild)

Die Deckung der Restkosten der freiberuflich Pflegenden war bisher ungelöst. (Symbolbild)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Ende Oktober 2020 haben der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK), der Verband Solothurner Einwohnergemeinden (VSEG) und das Amt für soziale Sicherheit (ASO) informiert, dass unverzüglich Verhandlungen aufgenommen werden sollen, um den Umgang mit Restkosten der freiberuflichen Pflegefachpersonen aus den Jahren 2011 bis 2018 abschliessend zu regeln, heisst es in einer Medienmitteilung der Staatskanzlei Solothurn.

In den letzten Wochen wurden zwischen den Parteien konstruktive Verhandlungen geführt. Erfreulicherweise konnte dabei eine Einigung erzielt werden. Basis für die Lösung war, dass alle Parteien einen Schritt entgegenkamen und gleichzeitig die Berechnungsgrundlagen gemeinsam plausibilisiert und eingesehen werden konnten.

In den nächsten Tagen werde nun eine Vereinbarung über das Verhandlungsergebnis ausgearbeitet, die von allen Parteien unterzeichnet werde. Darin soll auch die genaue Umsetzung der Lösung geregelt werden, heisst es weiter.

Mit diesem Verhandlungsergebnis werde ein langjähriger Konflikt bereinigt, der den Interessen aller Beteiligten Rechnung trage. (sks)