Leserwandern: Das war die 3. Etappe

Wandern mit Tieren – damit eine Tour (wie diese im Buechibärg) allen Spass macht

Auf der 3. Leserwandern-Etappe ging es in den Solothurnischen Bucheggberg. Mit dabei: 125 Leserinnen und Leser und fünf Lamas.

Tiere mieten, das klingt ja erst einmal komisch. Doch wer mit Lamas, Eseln, Ziegen, Pferden oder Ponys etwas Zeit in der Natur verbringen, sich bewegen und gleichzeitig seine Fähigkeiten als Tierflüsterer testen will, der tut genau das: Er engagiert einen oder mehrere Vierbeiner, um sich an deren Seite von A nach B zu bewegen, natürlich in Begleitung kundiger (menschlicher) Führung.

Das Wandern mit Tieren oder auch «Animal Trekking» genannt, wird immer öfter von Züchtern und Bauernhöfen angeboten. «Die Nachfrage steigt», sagt Tanja Burkolter von «Lamatrekking im Bucheggberg». Sie und vier ihrer Tiere liefen auf der gestrigen 3. Etappe im «Buechibärg» mit der Wandergruppe mit. Die 125 mitwandernden Leserinnen und Leser hatten Freude an der tierischen Begleitung.


Tierische Ausflüge für jeden


«Lamas sind genügsame Tiere. Sie laufen gerne und mögen Menschen», sagt Burkolter. An manchen Tagen sei sie mehrmals mit ihren Tieren unterwegs. «Wandervereine, Betriebsausflüge, Familienausflüge – wir bieten Lama-Trekks für jeden an.»

Doch nicht nur Lamas eignen sich als Begleitung für Wanderer. Dass
etwa Hunde gute Wanderer sind, ist bekannt. Bei ihnen müsse man aufpassen, dass sie sich im Sommer nicht die Pfoten auf heissem Asphalt verbrennen würden, sagt Helen Sandmeier vom Schweizer Tierschutz STS. «Wir, die gute Schuhe tragen, vergessen das oft.» Ansonsten sehe sie kein Problem, Tiere mit auf Wanderungen zu nehmen. Wichtiger sei, dass es den Tieren zu Hause im Stall gut gehe. Hier einen Blick drauf zu werfen, lohne sich (weitere Tipps vom STS finden Sie rechts).

Leserwandern 2018, 3. Etappe: Tanja Burkolter und Lama-Dame Catania

Leserwandern 2018, 3. Etappe: Tanja Burkolter und Lama-Dame Catania

Tanja Burkolter von «Lamatrekking Bucheggberg» über die Liebenswürdigkeit ihrer Tiere, was man beim Wandern mit ihnen beachten sollte und warum sie als die «Delphine vom Land» bezeichnet werden.


Angespuckt wurde gestern niemand. Vielleicht, weil wir zum Wohle von Lama und Wanderer das Recht auf Rast beachteten. Die vier Paarhufer beendeten die Wanderung frühzeitig – sie hatten noch einen Termin mit
einer zweiten Trekking-Gruppe.

Leserwandern 2018: 3. Etappe - Königsetappe Bucheggberg

Weitere Informationen

Mehr Fotos, Videos und Anekdoten finden Sie auf unserem Leserwandern-Blog.

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