Selzach
Der Coop Regionalrat Bern unterstützt mit 2'000 Franken das Sturmholz-Werk

Am Aareufer in Selzach bietet der Holzturm «Kraftort Wald» besondere Einblicke in die Natur. Der Coop Regionalrat unterstützt die Macher mit einer Spende.

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Coop Regionalrätin Sibylle Miescher-Jost übergibt den Check zu Gunsten des Projektes Holzturm Kraftort Wald an Geri Kaufmann (M.) und Thomas Leimer (l.)

Coop Regionalrätin Sibylle Miescher-Jost übergibt den Check zu Gunsten des Projektes Holzturm Kraftort Wald an Geri Kaufmann (M.) und Thomas Leimer (l.)

zvg

Die Witi-Schutzzone zwischen Solothurn und Grenchen sei ein Eldorado für Natur- und Tierbeobachter, heisst es in einer Medienmitteilung. Der frisch eingeweihte Holzturm «Kraftort Wald» in Selzach ermögliche jetzt noch bessere Aussichten.

Ein Vorzeige-Projekt, das auch zur Bildung anregen soll: Der Coop Regionalrat Bern unterstütze die Entwicklung von Infotafeln mit 2'000 Franken. «Wir freuen uns sehr über diese Spende», sagt Geri Kaufmann, der den Turm mit einer Interessengemeinschaft nach Selzach geholt habe. «Die Tafeln orientieren anschaulich über diesen einzigartigen Lebensraum.»

Der Holzturm «Kraftort Wald», der direkt am Aareufer stehe, habe bereits eine bewegte Geschichte hinter sich. Lokale Holzbauer haben ihn 2018 aus jenem Sturmholz gefertigt, den Tief Burglind in der Region Solothurn hinterlassen habe. Als Macher einer Sonderschau der Herbstmesse Solothurn habe ihn Geri Kaufmann erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. «Dieses nachhaltige Bauwerk danach für immer verschwinden zu lassen, hätte uns wehgetan.» Darum hat der Forst-Ingenieur mit einer Interessengemeinschaft nach einem neuen Standort gesucht – und diesen jetzt in der Witi, nahe der Storchensiedlung Altreu, gefunden.

Die Macher wollen mit dem Sturmholz-Denkmal nun Gross und Klein erfreuen, heisst es weiter. Das gelinge schon wenige Wochen nach dem Bau, weiss Thomas Leimer. Mit dem Verband der Bürgergemeinden und Waldeigentümer Kanton Solothurn habe er ebenfalls zum Erhalt des Turms beigetragen. «Dass hier ein besonderes Werk der Natur steht, hat sich schon bei vielen Besucherinnen und Besuchern herumgesprochen.» (mgt)