Subingen
Spatenstich für Dreifachhalle ist für den Frühherbst geplant

Hinter den Kulissen wird eifrig an den Plänen für die Dreifachhalle beim Oberstufenzentrum in Subingen gearbeitet.

Rahel Meier
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Die Visualisierung der Dreifachhalle zeigt, wie sie sich farblich und baulich in die heutige Situation integriert.

Die Visualisierung der Dreifachhalle zeigt, wie sie sich farblich und baulich in die heutige Situation integriert.

zvg

Der Gestaltungsplan für die Dreifachhalle beim Oberstufenzentrum in Subingen ist vom Regierungsrat kürzlich genehmigt worden. Und der Bewilligung des Baugesuches durch die Gemeinde sollte auch nichts im Wege stehen. Mindestens gab es bei der öffentlichen Auflage keine Einsprachen. «Wir sind mit den Arbeiten voll auf Kurs», erklärt Michael Kummli (Präsident Hallenkommission, Hako). Der Zeitplan ist eng, aber man will im Frühherbst mit dem Bau beginnen. Dann könnte die neue Halle in der zweiten Jahreshälfte 2021 bezogen werden.

Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Schule

Bauherrschaft für die Dreifachhalle ist die Gemeinde Subingen. Die Hako hat zehn Mitglieder. Viele davon sind als Doppelvertretung in der Kommission. Beispielsweise als Vereinsmitglied und Gemeinderat. Oder als Baufachmann und Gemeinderat. Oder als Lehrer und Einwohner. «So profitieren wir von sehr viel Wissen.» Die Hako ist aber nicht alleine zuständig für den Bau.

Denn die Dreifachhalle soll tagsüber in erster Linie der Oberstufe in Subingen (oz13) dienen. Aus diesem Grund wird jeder Entscheid zwischen der Hako und den Vertretern des oz13 abgesprochen. «Die Zusammenarbeit ist ausgesprochen gut. Wir haben alle dasselbe Ziel. Wir haben einen klar definierten Kostenrahmen und wollen damit die bestmögliche Turnhalle für die Schule und die Vereine konzipieren», meint Kummli. Diese Aussage kann Claudia Sollberger «nur unterstreichen». Als Präsidentin des Zweckverbandes der Oberstufe Wasseramt Ost (OWO) ist sie stark in die Planung involviert. Die Raumnot für die Schule sei gross, deshalb arbeite man auch jetzt mit voller Kraft am Projekt, meint Kummli. Statt Sitzungen abzuhalten, telefoniere man nun halt etwas mehr oder spreche sich auf dem Korrespondenzweg ab.

Damit die Dreifachhalle beim oz13 gebaut werden kann, müssen vorgängig diverse Verträge zwischen den Verbandsgemeinden des oz13 und der Gemeinde Subingen abgeschlossen werden. Dabei arbeite man genauso konstruktiv zusammen, wie bei der Detailplanung des Innenlebens der Halle.

Halle kann halbiert oder gedrittelt werden

«Es wird nun teilweise sehr konkret», so Sollberger. Es gehe beispielsweise darum Böden auszusuchen und Materialien zu bestimmen. Dabei soll alles möglichst praktisch, aber trotzdem auch ästhetisch ansprechend sein. «Ein wichtiger Aspekt ist auch die Akkustik in der Halle.» Wenn es um die Ausstattung und die Geräte für die Turnhallen gehe, dann würden auch die Turnlehrer miteinbezogen. «Wir haben bisher für jedes Anliegen einen Konsens gefunden», so Kummli. Dabei diskutiere man durchaus kontrovers und hinterfrage Details auch kritisch. «Im Vordergrund steht aber die Sache und auf der Sachebene sind positiv-kritische Diskussionen etwas Gutes.» Ungemein hilfreich sei zudem auch die Begleitung durch die Firma W+H AG (Biberist) die in Subingen auch bei der Zentrums- und der Ortsplanung mitarbeitet und durch das Architekturbüro Bäumlin+John AG aus Frick. «Man merkt, dass beide Firmen nicht zum ersten Mal eine Sporthalle bauen, respektive die planerischen Grundlagen dazu erarbeitet haben», so Kummli.

Speziell betont Kummli zudem eine Eigenheit der Subinger Halle, die nicht über all zu finden sei. Man könne die Dreifachhalle nämlich nicht nur, wie es der Name sagt, in drei Hallen aufteilen, sondern die Fläche auch nur halbieren. Damit stünden dann zwei grössere Hallen zur Verfügung. Damit habe man ein Anliegen der Sportlehrer des oz13 aufgenommen, ergänzt Sollberger.

Freude über Fortschritte ist gross

Ausser den Planungsarbeiten seien noch keine Aufträge für den Bau vergeben worden. Man sei zurzeit dabei die Submissionsvorgaben auszuarbeiten. «Die Unterlagen für die Unternehmer sollen aber schon sehr bald rausgehen.» Die Gemeinde Subingen gebe sich sehr grosse Mühe, damit der Zeitplan eingehalten werden könne. «Wir freuen uns sehr auf die neue Halle», meint Claudia Sollberger.

Wenn die Dreifachhalle steht, soll die Umgebung beim OZ 13 angepasst werden. «Wir diskutieren zurzeit im Zweckverbandsrat darüber den Platz vor der Turnhalle neu zu gestalten. Vor allem geht es um die Parkplätze und die Veloständer, die verschoben würden», so Sollberger. Die Umgebung direkt vor der Halle sollte grüner werden, mit kleineren Nischen, in denen man sich aufhalten kann. «Das wäre dann aber klar eine Sache der Oberstufe. Und das Projekt müsste dann auch ins Budget für das kommende Jahr einfliessen.»