Pinke Markierungen zeigen, wo das Militärfahrzeug gestanden hatte, als es zum tödlichen Unfall kam. Im Gras sind Reifenspuren und aufgewühlte Erde zu sehen.

Ein WK-Soldat kam bei der nächtlichen Übung auf der Frohburg in Lostorf aus noch unbekannten Gründen unter den rückwärtsfahrenden Puch. Er erlag noch auf der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Tödlicher Unfall bei Militärübung

WK-Soldat stirbt während nächtlicher Militärübung

«Der Verunfallte wurde von der Truppe selbst betreut», erläutert Hans-Peter Oeri, Untersuchungsrichter Militärjustiz, gegenüber «TeleM1». «Die Sanität und ein Helikopter wurden aufgeboten. Sie kamen aber leider zu spät.»

Beim tödlich Verunfallten soll es sich um einen 27-Jährigen aus der Ostschweiz handeln, berichtet der Regionalsender. Er soll mit dem Richtstrahl Batalion 2 während dem WK an der Grossübung Conex 15 mitgemacht haben. 

Wie es zum tödlichen Unfall kommen konnte, wird nun von der Militärjustiz untersucht. Gegen den Fahrer wurde eine Untersuchung eingeleitet. Er musste seinen Militärfahrausweis abgeben.

Die WK-Kollegen werden durch ein Care-Team betreut. Auch um die Hinterbliebenen kümmert sich das Militär.

Zum tödlichen Unfall kam es bei der Sendeanlage mit Richtstrahlantennen auf der Frohburg. In der Nähe der Anlage steht das Hotel Restaurant Froburg der Bürgergemeinde Olten. Dazu findet sich auch noch die Fachschule Froburg des Verband für Wohnraumfeuerungen, Plattenbeläge und Abgassysteme in diesem Gebiet. (ldu)