Solothurner Filmtage

Das Menü ist angerichtet: Filmtage starten mit nachhaltigem «Amuse bouche»

Mit dem Voreröffnungsprogramm «Amuse bouche» in der Reithalle stimmte Seraina Rohrer am Mittwochabend das Filmtagepublikum auf die kommenden cineastischen Höhepunkte ein.

Am Mittwochabend gab es an den 54. Solothurner Filmtage eine «Projection spéciale» zum Auftakt. Ein Starter, so wie bei einem guten Essen. Denn, wie sagte doch Filmtage-Direktorin Seraina Rohrer so treffend: «Der Hunger kommt bekanntlich mit dem Essen». Also wurde erst einmal das «Amuse bouche»-Programm gereicht.

Das Foyer der Reithalle begann sich schon gut eine Stunde vor der Türöffnung zu füllen und rund 20 Minuten vor Beginn suchten sich die Besucher ihre Plätze. Zum pünktlichen Beginn um 19.30 Uhr waren dann fast alle 900 Plätze besetzt. Allerorten wurde in Filmtage-Apps und -Programmheften gestöbert; man wollte sich einen ersten Überblick zu verschaffen.

Seraina Rohrer in beigen Kleid begrüsste dann sehr gut gelaunt und sichtlich gelöst das Publikum. Sie habe ein sehr gutes Gewissen, mit diesem «Amuse bouche» meinte sie. «Es ist jeweils das nachhaltigste Programm der Solothurner Filmtage. Die meisten Besucher kommen per Velo oder zu Fuss. Es ist umweltschonend und stromsparend, da es nur eine Stunde dauert und wir nur Kurzfilme zeigen, und der Apéro nach dem Filme-Reigen stammt ausschliesslich aus heimischer Produktion.» Rohrer spann den Nachhaltigkeits-Faden weiter zum Programm der 54. Solothurner Filmtage. «Unsere Beziehung zur Natur, aber auch zur Natur des Menschen – damit beschäftigen sich viele Filme in diesem Jahrgang.» Sie stellte danach die Filme, welche für den Prix de Public und jene für den Prix de Soleure per Trailer vor, und gab ein paar zusätzliche Denkanstösse weiter.

Danach flimmerte das «Programm spéciale» über die Leinwand: Sieben ausgesuchte Kurzfilme, welche ebenfalls im diesjährigen Programm zu finden sind. Als Gäste waren deren Regisseure Rolf Brönnimann, Ines de Pelegrini, Claudius Gentinetta, Davis Oesch, Remo Rickenbacher, Corinne Schwingruber Ilic und Antshi von Moos mit vor Ort.

Am Donnerstagabend eröffnen Bundesrat Alain Berset, Filmtage-Präsident Felix Gutzwiller und Direktorin Seraina Rohrer die 54. Solothurner Filmtage offiziell. Als Eröffnungsfilm wird der Dok-Film «Tscharniblues II» des Regisseurs Aron Nick zu sehen sein. Sie dauern bis zum 31. Januar.

Ausschnitte aus dem Film Tscharniblues II von Aron Nick

Ausschnitte aus dem Film Tscharniblues II von Aron Nick

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