Solothurn
Frischer Gastro-Wind weht durch Solothurner Vorstadt

Die Zukunft des Volkshaus ist vorerst gesichert. Ab Ende Februar übernimmt mit Andrea Andreotti und Michel von Burg die Solo-Gastro AG als Pächterin die Leitung des Restaurants.

Andreas Kaufmann
Merken
Drucken
Teilen
Dem Volkshaus läuft die Zeit davon

Dem Volkshaus läuft die Zeit davon

Solothurner Zeitung

Seit gut einem Monat ist es im Café-Restaurant Volkshaus dunkel. Roger Weber, der vorige Betriebsleiter, gab im November schweren Herzens die Geschäftsaufgabe bekannt. So musste sich die Liegenschaftsbesitzerin Talus Informatik AG aus Seedorf nach einer Alternative umsehen - diesmal aber hielt sie Ausschau nach einem Pächter, der den Gastrobetrieb in Eigenregie übernimmt. Gesucht, gefunden: In der zweiten Februarhälfte übernimmt die Solo-Gastro AG das Ruder im Restaurant, Dornacher Säli, Wengi-Saal und Grotto.

Neuartiges Konzept soll Erfolg verheissen

Ein mutiger Schritt insofern, als dass bisherige Versuche der Wiederbelebung bereits nach kurzer Zeit wieder gescheitert waren. Kein Hinderungsgrund aber für Andrea Andreotti, der zusammen mit Michel von Burg das Aktienmehr bei der Solo-Gastro AG innehat. Beide sind auch Inhaber der Aarebar Pizzeria. «Wir sind zuversichtlich, dass es mit unserem Konzept funktionieren wird. Eine Herausforderung, die wir packen werden», so Andreotti. Nächste Woche lässt er die Katze aus dem Sack - und auch den Koch, der als Geschäftsinhaber amten wird: «Eins sei jetzt schon verraten: Dieser wird eines der Highlights sein.» Bei aller Innovation versichert Andreotti aber: «Wir legen Wert darauf, dass die Tradition des Hauses gewürdigt wird.»

In alter Fasnachtstradition

Die Eröffnung ist für das Wochenende vom 26./27. Februar geplant: «Wir wollen den Betrieb schon vor der Fasnacht hochfahren», verrät Andreotti. So wolle man auch auf Platzprobleme der Fasnachtsgruppen antworten: «Diese haben oft Probleme, gruppenweise Platz zu finden. Nun können wir mit einer weiteren Fasnachtsbeiz Hand bieten.» Gefallen am «frischen Wind» dürften zudem auch jene «nichtnärrischen» Vereine finden, die dort schon vorher ihre Anlässe durchgeführt hatten.