Beim Rangieren werden die Waggons jeweils unbemannt von einer Rampe auf die Gleise geschickt. Ein sogenannter Bremsschuh sollte den Waggon dann bremsen. Ein solcher hat am Dienstagmorgen aber versagt. Ein Güterwagen ist in der Folge um 4.10 Uhr auf einen bereits abgestellten Zisternenwagen aufgefahren. 

Durch den Aufprall hat sich die Ladung auf dem Güterwagen - Fässer und Behälter mit verschiedenem Gefahrengut - verschoben und teilweise beschädigt. Aus einem Fass lief eine vorerst unbekannte Flüssigkeit aus.

Grossaufgebot vor Ort

Zur Abklärung der Gefahrenlage und zur Sicherung der Unfallstelle standen nebst Angehörigen der Kantonspolizei Solothurn auch eine Equipe samt Lösch- und Rettungszug der SBB, Einsatzkräfte der Feuerwehren Däniken und Olten, ein Chemieexperte, Mitarbeiter des Amts für Umwelt sowie weitere Mitarbeiter der SBB im Einsatz.

Abklärungen vor Ort haben dann ergeben, dass es sich bei der ausgelaufenen Flüssigkeit um Altöl handelt. Für Mensch und Umwelt hat keine Gefahr bestanden, wie die Kantonspolizei Solothurn mitteilt. Verletzt wurde niemand.

Der Schotter im Bereich der Unfallstelle wird abgetragen, die Unfallursache durch die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle (SUST) untersucht.

Der Rangierbahnhof Däniken war zwischen 4.10 Uhr und 8 Uhr für den Güterverkehr gesperrt. Der übrige Reisezugverkehr war vom Vorfall nicht betroffen. (ldu)