Squash
Miserable Saison: Fricktal muss in die Relegation

Der SC Fricktal hat eine sportlich katastrophale Saison hinter sich und konnte keinen einzigen Punkt gewinnen. Trotz allem wollen die Aargauer auch nächste Saison in der höchsten Liga spielen.

Nicola Imfeld
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Fricktals Lüdin Thomas am Ball.

Fricktals Lüdin Thomas am Ball.

Boss Christian

Nach der miserablen letzten Spielzeit, in der Fricktal mit 13 Niederlagen und drei Unentschieden die Qualifikation als Letzter abgeschlossen hatte, wurde in diesem Jahr ein neuer Tiefpunkt erreicht. In 16 Spielen setzte es 16 Pleiten ab. Von einer Horror-Saison will Fricktal-Captain Thomas Lüdin trotzdem nichts wissen. «Wir konnten von den Top-Spielern viel profitieren. Unser Ziel war es, die Grossen etwas zu necken.»

Die Spieler von Fricktal haben alle langjährige NLA-Erfahrung. Das Gewinnen steht da nicht mehr im Vordergrund. «Wir geniessen die Begegnungen auf höchstem Niveau. So sehen wir, wo unsere Grenzen sind», sagt Lüdin. Das Aargauer Team verzichtet dabei bewusst auf ausländische Mitspieler. «Es entspricht einfach nicht unserer Philosophie, einen ausländischen Spieler mit Geld zu uns zu locken.»

Lüdin und Co. trainieren dreimal pro Woche, um physisch und technisch auf NLA-Niveau zu bleiben. «Spass steht bei unseren Trainingseinheiten im Vordergrund», hält Lüdin fest.

Fricktal will die Klasse halten

Die Aargauer haben in den letzten Jahren davon profitiert, dass keine NLB-Mannschaft in die höchste Spielklasse aufsteigen wollte. Die Nationalliga A wäre eigentlich eine 10er-Liga, wo momentan jedoch nur neun Mannschaften mitspielen. «In diesem Jahr müssen wir aber erstmals in der Relegation antreten, weil zwei NLB-Teams aufsteigen möchten.» Kampflos in die zweithöchste Liga absteigen möchte Lüdin aber nicht. «Wir messen uns am liebsten mit den Besten.» Wenn es aber soweit kommen sollte, ist das noch lange nicht das Ende. «Wir würden auch in der NLB weiterspielen», verspricht Lüdin.