NLA-Handball
Im dritten Anlauf soll es klappen: Gelingt dem HSC Suhr Aarau zum Auftakt 2021 der erste Saisonsieg gegen St. Otmar?

Der HSC Suhr Aarau trifft im ersten Spiel des Jahres 2021 am Mittwochabend (Anpfiff: 19.30 Uhr) auswärts auf die St. Galler. Diese liegen in der NLA-Tabelle bei einem ausgetragenen Spiel mehr um drei Punkte vor den Aargauern.

Dean Fuss
Merken
Drucken
Teilen
HSC-Kreisläufer Martin Slaninka (M.) und seine Teamkollegen mussten in dieser Saison gegen St. Otmar beide Male als Verlierer von der Platte.

HSC-Kreisläufer Martin Slaninka (M.) und seine Teamkollegen mussten in dieser Saison gegen St. Otmar beide Male als Verlierer von der Platte.

Bild: Alexander Wagner

Noch vor drei Tagen drehte sich in der Welt des Handball alles um Mikkel Hansen und Jim Gottfridsson. Die Spielmacher von Dänemark beziehungsweise Schweden dominierten die Schlagzeilen rund um den WM-Final.

Der Jubel der Dänen über ihre erfolgreiche Titelverteidigung ist noch kaum verklungen, da steht in der Schweiz bereits wieder die heimische Meisterschaft im Fokus.

Denn heute Abend (Anpfiff: 19.30 Uhr) steht die erste NLA-Partie des neuen Jahres auf dem Programm. Der HSC Suhr Aarau trifft auswärts auf St. Otmar St. Gallen.

In der laufenden Saison unterlag der HSC den St. Gallern bisher zwei Mal

Zwei Mal haben sich die beiden Teams in der laufenden Saison bereits gemessen. Sowohl beim 26:29 auswärts als auch beim 24:31 zu Hause mussten die Aargauer die beiden Punkte jeweils den Ostschweizern überlassen.

«Klar, diese Saison sind wir gegen St. Otmar noch nicht so richtig auf Touren gekommen», sagt HSC-Trainer Misha Kaufmann und fügt an: «Sie haben eine gute Angriffsreihe, spielen clever und abgezockt.»

Gute Erinnerungen aus den Saisons 2017/18 und 2018/19

Trotz dieser aus Aargauer Sicht erfolglosen letzten Aufeinandertreffen, macht dem HSC der Blick zurück auch Mut: «Ich mag mich erinnern, dass wir uns zuletzt gleich doppelt gegen sie für die Finalrunde qualifiziert haben», sagt Kaufmann und schmunzelt.

Tatsächlich: Die Erinnerung trügt ihn nicht. Sowohl in der Saison 2017/18 als auch 2018/19 sicherte sich der HSC die Finalrundenteilnahme jeweils erst im allerletzten Hauptrundenspiel mit einem Sieg gegen die St. Galler – einmal sogar auf deren Kosten.

Dennoch ist klar, dass sich im Vergleich zu den beiden bisherigen Saisonduellen mit den St. Gallern etwas ändern muss. Das weiss auch HSC-Trainer Kaufmann, der sich optimistisch zeigt:

«Wir müssen schauen, dass wir sie vor grössere Probleme stellen können. Dann liegen hier zwei Punkte drin.»

Ganz sorgenfrei ist er indes nicht: Mit dem linken Flügel Timothy Reichmuth und dessen Vater und Assistenztrainer Tom Reichmuth wurden in der vergangenen Woche zwei Teammitglieder des HSC positiv auf das Coronavirus getestet und fallen aus.

Immerhin scheint der Rest der Mannschaft davon nicht betroffen zu sein. Das zumindest war das Ergebnis einer Testreihe am Montag. Und dieses wurde im Vorfeld der Partie am Dienstagabend bestätigt: Erneut wurden alle Kadermitglieder negativ getestet.

HSC kann mit einem Sieg zu St. Otmar aufschliessen

«Das Coronavirus ist natürlich stets in den Köpfen drin. Wir versuchen es aber möglichst auszublenden und fokussieren uns komplett auf den Sport und das Geschehen auf der Platte», sagt Kaufmann.

Und da könnte der HSC heute Abend mit einem Sieg wichtige Punkte landen und bei einem Spiel weniger bis auf einen Zähler zum aktuellen Tabellenvierten St. Otmar aufschliessen.