«Es war das erwartet schwere Spiel», äusserte sich Spielertrainer Lucian Jachowicz nach dem Spiel. Laufenburg-Kaistens Gegner, die Appenzeller Bären, sind zwar die Aufsteiger aus der 1. Liga, hatten aber ihr Team mit vier ehemaligen NLA-Akteuren verstärkt. So entwickelte sich das Spiel vom Samstag zu einem Spitzenkampf, den die Fricktaler dank einer geschlossenen Teamleistung souverän gewannen.

In Satz eins funktionierte das Spiel der Laufenburger noch nicht wie gewünscht. «Wir konnten nicht die nötige Aggressivität zeigen, die wir gegen diesen Gegner benötigten», so Jachowicz. Laufenburg-Kaisten fehlte die nötige Konstanz und Emotion. Auf einige gute Bälle folgten vermeidbare Eigenfehler. Auch der Block konnte seine Höhe nicht ausnützen, die Appenzeller machten oft Punkte, indem sie den Block der Fricktaler anschlugen. Folglich auch der Satzball: Zuerst ein Blockout-Ball durch Brander, dann schlug Hekele direkt in den gegnerischen Block. Satz eins geht knapp an die Innerschweizer (23:25).

Jachowicz ist Beck Maier Man of the Match

«Unsere Taktik war, die beiden stärksten Angreifer der Gegner in die Annahme einzubinden, sodass sie sich mehr bewegen mussten und sich nicht nur auf den Angriff konzentrieren konnten», erklärte Jachowicz. Jachowicz spielte ab dem zweiten Satz und brachte die vermissten Emotionen mit aufs Feld. Für seine Leistung wurde er nach dem Spiel zum Beck Maier Man of the Match geehrt.

Auch Captain Stjepan Grgic setzte zu einen Höhenflug an. Er blockte die Gegner weg und konnte auch im Angriff zahlreiche Punkte machen. Die Taktik, die beiden besten Angreifer in die Annahme einzubinden, ging ab Satz zwei auf und verunsicherte die Gegner, sodass sie ihr Spiel nicht mehr durchziehen konnten. Die «Laufenburger Mauer» nannte Coach Mike Fehlmann die starke Blockleistung seiner Spieler. Laufenburg-Kaisten gewann die weiteren Sätze 25:17 / 25:10 / 25:20.

entwickelt

Im Spiel sah man, dass sich im Team einiges tat seit dem ersten Match. Die Annahme war stabiler und auch im Angriff wussten die Spieler mit dem nötigen Risiko umzugehen und machten dadurch weniger Eigenfehler.

«Nun müssen wir weiterhin so aggressiv spielen wie in den Sätzen zwei bis vier», sagte Jachowicz. Fehlmann war zufrieden mit dem Spiel und ergänzte: «Wir haben immer noch Luft nach oben, sind aber motiviert, an uns zu arbeiten.» Am Samstag treten die Fricktaler zum nächsten Spiel an. Um 17 Uhr spielen sie auswärts gegen den VBG Klettgau. Das Spiel findet in der neuen Kantihalle in Schaffhausen statt. Ziel ist, die Lederposition zu verteidigen.