Fussball
Vor Klassiker gegen GC: FC Aarau holt Teilsieg an der Stadionfront

Sebastian Wendel
Merken
Drucken
Teilen
Blick von oben ins neu bestuhlte Brügglifeld

Blick von oben ins neu bestuhlte Brügglifeld

CH Media

17 Tage nach dem eigentlich, wegen Corona-Fällen abgesagten Matchtermin kommt es heute Abend im Brügglifeld zum Duell zwischen dem FC Aarau und GC. Das Heimteam braucht einen Sieg, um den Rückstand auf den Tabellenführer auf zwei Punkte zu verringern und sich in der Spitzengruppe der Tabelle festzubeissen.

Wenige Stunden vor dem Anpfiff feiert der FCA bereits den ersten Sieg des Tages - abseits des grünen Rasens: An der schriftlich geführten Generalversammlung der Swiss Football League haben 19 von 20 Klubs der Änderung der Stadionklausel im Lizenzreglement zugestimmt. Demnach wird künftig die Ausnahmebewilligung für die Austragung von Profispielen in einem eigentlich nicht den Vorgaben entsprechenden Stadion nicht mehr für maximal 5 Jahre erteilt, sondern jeweils um ein Jahr verlängert werden, wenn der betroffene Klub alles in seiner Macht stehende getan hat, um das Neubauprojekt voranzutreiben.

Der FC Aarau hat die Reglementsänderung zusammen mit dem FC Lugano angeregt, weil sie sehr wichtig ist für ihn: Gemäss den bisherigen Bestimmungen wäre die Ausnahmebewilligung für das Brügglifeld Ende Saison 2021/22 ausgelaufen. Sie wäre nur verlängert worden, wenn bis Herbst 2021 mit den Bauarbeiten am neuen Stadionstandort Torfeld Süd beginnen würden - was nicht passieren wird. Der FC Aarau hätte nach Sommer 2022 im Brügglifeld nur dann weiterhin Profispiele absolvieren dürfen, wenn das Stadion aufwändig und für mehrere Millionen saniert worden wäre - aus finanzieller Sicht und wegen drohender Einsprachen keine ernsthafte Option.