Doch das Team von Agris Leitis, letztes Jahr noch Assistenztrainer in Aesch, und der Ex-Sm’Aesch Pfeffingen-Capitaine Barbara Duarte hatte nicht nur im Startsatz etwas gegen ein Schaulaufen des Heimteams.

Nach einem 5:7-Rückstand drehte die Estin Anu Ennok mit ihrer Service-Serie das Geschehen auf 11:7 und weiter bis auf 21:14, dies vor allem dank einigen feinen Punkten von Topskorerin Nicole Walch und Youngstar Maja Storck.

Basler Satzführung

Doch die sehr kämpferischen Gäste machten diesen Satz nochmals spannend und kamen bis auf 23:22 heran. Doch die Baselbieterinnen liessen sich nicht aus der Ruhe bringen und holten sich die Satzführung.

Im zweiten Durchgang kam der grosse Auftritt von Madlaina Matter, die den gegnerischen Angriff gleich vier Mal in Folge sensationell blockte und ihre Mannschaft damit mit 6:2 in Führung brachte.

Diese Aktionen schienen die Bernerinnen etwas aus der Fassung zu bringen, denn wenig später leuchtete ein deutliches 21:10 für das Heimteam auf der Resultattafel auf.

Doch bei diesem klaren Vorsprung kehrte beim Vollmer-Team etwas der Schlendrian ein und die Gäste kamen noch zu ein paar Punkten, ehe die stark aufspielende Ennok mit einem Ass den zweiten Satz zu Gunsten von Sm’Aesch Pfeffingen beendete.

Köniz wehrt sich nach Kräften

Nach gutem Start in den dritten Satz und einer 6:3-Führung kamen die Bernerinnen immer besser in Fahrt und lagen dank guten Duarte-Blocks und einigen Punkten der Montegrinerin Elza Hadzisalihovic zwischenzeitlich gar mit zwei Punkten voran.

Doch Sm’Aesch-Passeuse Tess von Piekartz leitete in der Folge das Angriffsspiel wieder variabler ein, sodass sich ein offener Schlagabtausch entwickelte, welchen Köniz etwas überraschend zu seinen Gunsten entscheiden konnte.

Dies tat dem Heimteam nicht gut, denn im vierten Satz ging zu Beginn gar nichts mehr und der Rückstand war plötzlich auf 1:9 angewachsen. Es brauchte dann schon eine Neuner-Aufschlag-Serie von Walch um wieder zurück ins Spiel zu kommen (10:9).

Danach sahen die begeisterten Zuschauer wieder ein souverän aufspielendes Heimteam, das sich dank einem schier unglaublichen 25:16 die drei Punkte sicherte. Libera Anna Pogany freute sich über den Erfolg und meinte:» Heute hat man wieder einmal gesehen wie wichtig die Effizienz beim Service sein kann» und hatte damit natürlich zu hundert Prozent recht.