Fussball
65 Mannschaften und ein singender Trainer

Der FC Baden triumphiert am 21. TriRhena B-Juniorenturnier des FC Frenkendorf. Mit elf deutschen und einer französischen Mannschaft unter den 65 Teams, wird das Turnier seinem Namen gerecht.

Jeremy Weill
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Eine Nummer zu gross: Concordia mit Marco Mandal (r.) verliert das Final gegen die Badener mit 3:5. Junkov

Eine Nummer zu gross: Concordia mit Marco Mandal (r.) verliert das Final gegen die Badener mit 3:5. Junkov

«Die Organisation sowie die Bedingungen hier sind super und so ein Hallenturnier ist ein guter Auftakt ins Jahr», stellte der sichtlich erfreute Baden-Trainer Umberto Albanesi nach der letzten Partie fest. In der Gruppenphase wegen des besseren Torverhältnisses gegenüber YF Juventus weitergekommen, setzten sich die Aargauer in der Zwischenrunde gegen die U16 des FC Basel durch und qualifizierten sich für die Halbfinals. Dort wartete mit dem SV Muttenz ebenfalls eine ungesetzte Mannschaft, gegen welche die Badener erst zehn Sekunden vor Schluss das 3:2-Endergebnis sicherstellen konnten. Im anderen Halbfinal besiegte die U16 des Concordia Basel den Vorjahressieger aus dem bayerischen Memmingen mit 4:2.

Die Memminger haben bisher an sämtlichen Trirhena-Hallenturnieren teilgenommen und nehmen jeweils je drei Stunden Hin- und Rückfahrt in Kauf. Im Finale hatten Congeli nur kurz die Oberhand, nach einer 1:0-Führung zog Gegner Baden mit vier Toren innert vier Minuten davon und siegte schliesslich mit 5:3. Baden-Coach Albanesi wies zwar darauf hin, dass das Turnier mit Spass und Lockerheit angegangen wurde, dies hinderte ihn jedoch nicht daran den Sieg lautstark mit seinen Jungs auf dem Spielfeld zu feiern.

Keine Aversion gegen Hallenturniere

Für OK-Präsident Martin Häfelfinger ist die Organisation des Turniers zwar ein routinemässiger Ablauf, aber man dürfe sich nie auf die Zusage einer Mannschaft verlassen. «Bei Trainerwechseln kann es vorkommen, dass das Turnier nicht mehr in die Planung passt und ein Team absagt», meint Häfelfinger. Wichtig sei ihm, dass weiterhin Mannschaften aus dem Ausland kommen und dass Teams aller möglichen Stärkeklassen teilnehmen, ohne dass die Resultate zu krass ausfallen. Deshalb gibt es auch eine Setzliste und die U16-Equipen «warten» erst in der Zwischenrunde, während die restlichen Truppen zuerst Gruppenspiele bestreiten. Die Tendenz weniger Hallenturniere zu spielen, wie das bei den Aktiven teilweise der Fall ist, sei nicht zu spüren meint Häfelfinger.

Keine Angst vor Verletzungen

Und auch die Trainer schätzen dieses Turnier auf Grund der unterschiedlichen Teams aus verschiedenen Ländern, sowie als ersten Gradmesser nach der Winterpause: «Für uns ist hier gut zu sehen, welche Spieler in der Winterpause an sich gearbeitet haben», erklärt Congeli-Assistenztrainer Bekim Arifi, denn für viele Mannschaften sei dies der erste Zusammenschluss im neuen Jahr. Angst vor Verletzungen wie dies in der Halle oft so sei, habe man hier keine, «umso besser das Niveau, desto geringer das Verletzungsrisiko», meint Arifi.