An der Spitze der regionalen 2. Liga läuft alles auf einen Zweikampf zwischen der NK Pajde und dem FC Pratteln heraus. Die Möhlemer führen die Tabelle mit drei Toren Vorsprung vor Pratteln an, das erste Direktduell entschied aber Pratteln mit 4:2 für sich.

Dahinter haben sich weitere Gruppen gebildet. Die Verfolger Aesch, Arlesheim und Reinach hoffen auf einen Ausrutscher der beiden Führenden, das Feld vom sechstplatzierten Laufen bis Timau Basel (12.) will vorderhand nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Mit Oberdorf und dem Tabellenschlusslicht Oberwil sind zudem zwei weitere Mannschaften in Lauerstellung.

Oberwil am Tabellenende

Mit lediglich sieben Punkten aus 13 Spielen steht Aufsteiger Oberwil scheinbar abgeschlagen am Tabellenende. Die Differenz zu US Olympia 1963, aktuell auf dem rettenden 11. Platz, beträgt bereits sieben Punkte. «Natürlich ist es ein schwieriges Unterfangen, die grosse Differenz aufzuholen. Wenn wir das aber erst mal geschafft haben, ist nach oben noch vieles möglich», sagt Oberwil-Trainer Franz Glaser. Tatsächlich trennen Laufen und die AS Timau Basel, bei der sich neuerdings auch Alex Frei fit hält, gerade einmal drei Punkte.

Das Problem der Oberwiler, die über die viertbeste Offensivabteilung der Liga verfügen, ist mit 44 Gegentoren in 13 Spielen die Defensive. «Wir hatten eine gute Vorbereitung, haben vor allem an der Defensive gearbeitet. In den Vorbereitungsspielen haben wir nur wenige Gegentreffer erhalten», sagt Glaser.

Gute Erinnerungen an Olympia

Nach zuletzt vier Niederlagen in Serie will man den Auftakt der Rückrunde positiv gestalten können. Gegner ist mit Olympia ein weiterer Aufsteiger, gegen den man das Direktduell mit 2:1 für sich entscheiden konnte. Gewinnt Oberwil, minimiert sich der Rückstand auf vier Punkte. Bei einer Niederlage wächst er auf satte zehn Punkte. «Ein guter Start ist wichtig, das hat man bereits in der Vorrunde gesehen», bestätigt Glaser. Nach dem Startsieg gegen Olympia folgte n sechs Spiele ohne Sieg bis zum bisherigen Saisonhighlight, als man Oberdorf gleich mit 6:1 nach Hause schickte. «Wir haben mehrmals gesehen, dass die Qualität in der Mannschaft durchaus vorhanden wäre», erklärt Glaser.

Vier Zuzüge konnte das Tabellenschlusslicht auf die Rückrunde vermelden, einer davon aus dem eigenen Nachwuchsbereich: « Wir werden alles daran setzten, den Klassenerhalt zu sichern.» Und auch wenn es nicht klappen sollte, «wäre dies kein Weltuntergang. Wir würden einen Weg finden, schnellstmöglich wieder aufsteigen zu können», ist Glaser überzeugt.