Mit 92 Punkten belegte der junge Liestaler in der abschließenden Fahrerwertung den 12. Platz. An allen neun Rennwochenenden der Saison 2014 konnte sich Schmidt in die Punkteränge schieben, insgesamt dreimal punktete er dabei doppelt. Das beste Einzelresultat gelang dem ambitionierten Schweizer mit dem Doppelpodium auf dem Nürburgring. Auf dem Eifelkurs feierte Schmidt mit 24 Zählern sein erfolgreichstes Rennwochenende.

Kräfte tanken und stärker zurückkommen

„Meine Saison war leider sehr wechselhaft. Ich hatte mir eigentlich ein wenig mehr erhofft und hätte gerne häufiger auf dem Siegerpodest gestanden. Jetzt freue ich mich auf ein wenig Erholung. Ich werde Kräfte tanken und dann gestärkt zurückkommen. Bedanken möchte ich mich zum Abschluss einer ereignisreichen Saison bei meinen Sponsoren, Partnern, dem Team und allen, die mich in diesem Jahr tatkräftig unterstützt haben“, sagte Schmidt in seinem abschließenden Saisonfazit.

Im Zeittraining am Samstagmittag erreichte Schmidt zunächst die Startplätze vier und 13 für die beiden abschließenden Saisonläufe. Dabei hatte Schmidt im zweiten Qualifying Pech, denn ein eigentlich auch hier erreichter vierter Platz wurde von der Rennleitung irrtümlich gestrichen. Hinterher hatte sich – leider zu spät - herausgestellt, dass die Streckenposten Schmidts Porsche mit dem seines Teamkollegen verwechselten.

Pech am Finalwochenende

Den weiteren Verlauf des Finalwochenendes schilderte der Porsche-Pilot wie folgt: „Mein Start am Samstagnachmittag war sehr gut, und ich hatte eine gute Pace. Gegen Mitte des Rennens wurde ich beim Kampf um das Podest ein wenig von der Strecke gedrängt und bin daraufhin bis auf den achten Platz zurückgefallen. Danach wurde das Rennen abgebrochen, das war richtig aber schade für mich. Am Sonntag hat mich ein defekter Stoßdämpfer um jegliche Chancen gebracht, um im abschließenden Klassement weiter vorne zu landen.“