Eishockey

Ärgerliche Niederlage des EHC Basel in Zuchwil

Thimothé Tuffet und der EHC Basel verlieren unglücklich.

Thimothé Tuffet und der EHC Basel verlieren unglücklich.

Der EHC Basel verliert auswärts bei Regio Zuchwil mit 2:1. Der Siegtreffer fällt in der letzten Spielminute.

Als knapp fünf Minuten vor Schluss der Zuchwiler Marco Müller für zwei mal zwei Minuten auf die Strafbank musste, war dies eine sehr gute Möglichkeit für Basel in Überzahl den Siegtreffer und damit den fünften Sieg in Folge einzufahren. Es kam jedoch anders. Ein Wechselfehler bei Basel eröffnete 43 Sekunden vor Schluss den Solothurnern dieselbe Chance. Kein anderer als dieser Marco Müller traf dann 12 Sekunden vor Schluss zum 2:1 Sieg für Zuchwil Regio.  

Für den weiterhin verletzten Martin Wüthrich spielte Thomas Keller vom  Partnerteam EHC  Rheinfelden. Er bildete zusammen mit Tuffet und Voegelin eine gefährliche Sturmlinie. Dass es nicht zu einem Torerfolg gereicht hat, lag unter anderem am sehr starken Torhüter Sandro Zaugg, der die Basler Stürmer zur Verzweiflung brachte. Zwar kam Zuchwil besser in die Partie. Je länger die Partie dauerte, bekam Basel jedoch die Oberhand. Insbesondere nach dem Ausgleich von Schnellmann sah man einen Basler Sturmlauf Richtung Zaugg. Ein Manko war auch das ineffiziente Powerplay. Zudem nahm man sich viermal den Vorteil wieder, als man während dem Überzahlspiel ebenfalls bestraft wurde.

„Wir haben uns auf Zuchwil durch ein Steuerspiel mit zwei Forechecking Varianten gut eingestellt, sind defensiv sehr gut gestanden und hätten mit einem Tor gewinnen müssen“, so das Fazit von Joshua Schnellmann, der erstmals seit langem (ausser beim Powerplay) wieder im Sturm spielte und sich dabei „vor allem mit Jordan Pfennich auf der anderen Seite“ sehr wohl fühlte:  Die Schlussphase sei für ihn sehr hektisch gewesen:“ Wir haben die vier Minuten Powerplay nur mit zwei Linien gespielt. Es gab dabei nie einen Unterbruch, sodass wir für den nächsten Einsatz immer parat sein mussten. Leider ist dann einer meiner Kollegen in der Hitze des Gefechts dieses verhängnisvolle Missgeschick passiert.“

Die Mannschaft hat nun eine Woche Vorbereitungszeit bis es in Adelboden gilt, wieder auf die Siegesstrasse zurückzukommen.

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