Badminton

Am zweiten Tag der Badminton-Team-EM in Basel müssen Schweizer Siege her

Der Schweizer Christoph Heiniger in seinem Einzel zum Turnierauftakt gegen Slowenien

Der Schweizer Christoph Heiniger in seinem Einzel zum Turnierauftakt gegen Slowenien

Wollen die Schweizer Teams weiterhin zumindest theoretische Hoffnungen auf eine Viertelfinalqualifikation haben, dann müssen sie ihre zweiten Gruppenspiele gewinnen. Nati-Trainer Morten Kragh blickt für die bz auf die Spiele der zweiten Runde voraus.

Zum Turnierauftakt gegen Slowenien in der Basler St. Jakobshalle musste das Schweizer Spiel auf den mit Magenproblemen kämpfenden Gilles Tripet verzichten. «Das war sehr schwierig. Wir mussten deshalb ein Doppel umstellen, was schlussendlich zu unseren Ungunsten den Ausschlag gab. Gilles hat uns gefehlt», sagt Nati-Trainer Morten Kragh.

Er ist über den Ausgang des ersten Gruppenspiels enttäuscht. «Es konnten nicht alle Spieler das abrufen, was wir von ihnen erwartet hätten», so Kragh. Nun wolle man auf jeden Fall verhindern, das Turnier als Gruppenletzter abzuschliessen. Weil die Schweizer im letzten Gruppenspiel als krasser Aussenseiter auf Deutschland treffen, hofft Kragh nun gegen Bulgarien auf eine Leistungssteigerung.

Interview mit Morten Kragh

Interview mit Morten Kragh

Wenn die Schweizer Herren ab 14 Uhr auf Bulgarien treffen wird Gilles Tripet indes wieder mit dabei sein. Auch heute nicht zum Einsatz kommen wird Christian Kirchmayr, der Spieler von Uni Basel. «Wir planen aber, ihn im abschliessenden Gruppenspiel gegen Deutschland einzusetzen», sagt Kragh.

Damen-Team kämpft um die Viertelfinal-Hoffnung

Wie das Herren- unterlag zum Start der Team-Europameisterschaften auch das Damen-Team. Gegen die hoch favorisierten Russinnen konnten sie immerhin eines der beiden Doppel für sich entscheiden. «Wir wussten, dass das sehr schwierig werden würde», sagt Kragh.

Ab 18 Uhr treffen die Schweizerinnen auf Schottland, das zum Turnierauftakt gegen Belgien mit 3:2 gewann. Trotzdem geht Kragh verhalten optimistisch in das Spiel des Damen-Teams und macht vieles vom ersten Einzel, das voraussichtlich Teamleaderin Sabrina Jaquet bestreiten wird abhängig: «Wenn sie zum Auftakt gewinnen kann, und die Chancen dafür sind durchaus da, dann kann uns das einen Schub verleihen», sagt Kragh.

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