Arnold Gjergjaj hat entschieden: Er will und wird weiter als Profiboxer im Ring stehen. Wie bereits schon kurz nach dem Kampf gegen den Briten David Haye angedeutet, will «THE COBRA» weiter kämpfen und nicht nach dieser Niederlage aufhören. Er hat seither regelmässig trainiert und in seinem Gym in Pratteln unterrichtet. Inzwischen war Arnold mit seiner Frau Marta einige Tage im Urlaub im Kosovo und ist erholt zurückgekommen. Die Entscheidung weiter zu kämpfen ist unterdessen gereift. Wie es genau und vor allem wann es weiter geht werden wir in den nächsten Wochen gemeinsam besprechen und im Anschluss kommuniziert. Auch muss Arnold vorgängig die Metallplatte aus der ehemals gebrochenen Hand entfernen lassen. Auch hier ist noch kein Termin festgelegt worden. Besten Dank für Eure Geduld und Verständnis.

Keine Kopftreffer mehr bei Jugendlichen

Der Boxclub Basel verbietet ab sofort Kopftreffer bei Jungendlichen unter 13 Jahren in allen Trainingseinheiten. Sowohl beim Kinderboxen oder auch beim Leichtkontaktboxen wird das Schlagen auf den Kopf ab sofort verboten bleiben. Wir führen diese Regeln und Parameter präventiv ein, um die Gefahr von potenziellen Kopfverletzungen einzudämmen. Zumal immer mehr Studien Erkenntnisse über das Risiko gesundheitlicher Langzeitschäden als Folge von Gehirnerschütterungen zutage fördern.

Der Boxclub Basel ist somit der erste Boxclub weltweit, der Kopftreffer bei Jugendlichen verbietet. Wir nehmen damit auch bewusst mögliche sportliche Rückschritte in kauf, sind aber überzeugt, dass wir langfristig der Gesundheit unserer Athletinnen und Athleten und schlussendlich auch dem Boxen damit mehr zutragen. Bereits mit der Einführung vom Leichtkontaktboxen vor mehr als 15 Jahren hat der Boxclub Basel die Vorreiterrolle in dieser Sache angenommen. Ein nachziehen von anderern Clubs oder gar vor Verband ist eher nicht zu erwarten.

Ab dem 14. Lebensjahr wird dann mit dem Leichtkontaktboxen wieder das Berühren des Kopfes eingesetzt.