Die ersten 10,12 Minuten verliefen noch ausgeglichen und die Baslerinnen konnten die Führungstreffer jeweils postwendend ausgleichen. Danach nahmen aber Kreuzlingens Playmakerin Katja Sivka sowie Martina Strmsek auf der Königsposition das Spiel in die Hand und der Vorsprung wurde bis zum Pausentee auf drei Tore ausgebaut.

Leider gelang es der Basler Abwehr nicht, diese beiden Rückraumspielerinnen in den Griff zu bekommen. Zudem wurde vor allem auf der eigenen rechten Abwehrseite das Verteidigen mehr oder weniger vergessen, so dass sich auch Kreuzlingens linker Flügel immer wieder in die Torschützenliste eintragen konnte.

Man konnte davon ausgehen, dass in der Halbzeit die nötigen Worte gesagt wurden, dass vor allem diese drei Spielerinnen weniger Akzente setzen können. So schafften die Baslerinnen in der 33. Minute zwar den Anschlusstreffer zum 16:15. Aber anstatt so weiter zu spielen, verfiel man wiederum in den gleichen Trott und die Einheimischen konnten die Führung immer wieder bis auf drei Tore ausbauen.

Aufholjagd im Keim erstickt

In der 52. Minute schaffte die HSC Kreuzlingen zum ersten Mal sogar eine 5-Tore-Führung (25:20), welches die Vorentscheidung bedeutete. Immer wieder schafften es die genannten drei Spielerinnen, Basels Abwehr zu überlisten und die Aufholbemühungen Basels im Keim zu ersticken. So gelang es Kreuzlingen, den Vorsprung sicher ins Ziel zu bringen und die ersten beiden Punkte in der noch jungen Saison einzufahren.

Dieses Spiel müssen die Baslerinnen als Gradmesser nehmen. Es gab zwar gegenüber dem Spono-Spiel bedeutend weniger technische Fehler wie auch weniger Fehlwürfe. Das ist positiv zu werten. Aber die Defensive war schlicht und einfach ungenügend.