Auch in dieser Saison spielen die Thunerinnen bereits wieder sehr solide und könnten wiederum auf dem Wege sein, sich wie in den vergangenen Saisons als vierte Kraft hinter den 3 Topteams zu etablieren.

Im ersten Saisonspiel konnte der DHB Thun nach Halbzeitrückstand schlussendlich mit 27 : 22 gegen Yellow Winterthur gewinnen. Im zweiten Spiel verlor man in St. Gallen, nach knappem Halbzeitstand, noch deutlich mit 31: 21 gegen den LC Brühl und liegt mit 2:2 Punkten im Soll. Die Thunerinnen hatten auf diese Saison hin einen grossen Aderlass zu verzeichnen. Fast ein Dutzend Spielerinnen beendeten ihre Karriere. Da der Thuner Kader aber jeweils immer sehr gross war, mussten «nur» gut die Hälfte ersetzt werden, was aber gut gelungen ist. Unter anderem auch mit zwei bis drei ausländischen Spielerinnen, welche das Team führen.

Die Thunerinnen bestechen nach wie vor nicht durch überdurchschnittliche individuelle Klasse. Die wesentlichen Merkmale, welche die routinierte Mannschaft von Chef-Trainer Peter Bachmann auszeichnen, sind wenige oder sehr wenige Fehler im Spiel, dann der gute Teamgeist und ein gut funktionierendes Mannschaftsgefüge.

Den Baslerinnen ist der Start nicht wunschgemäss gelungen. Der deutlichen Heimniederlage gegen den Titelfavoriten aus Nottwil folgte eine ernüchternde Auswärtsniederlage beim Aufsteiger HSC Kreuzlingen. Und nun folgt mit dem DHB Thun eine Mannschaft, die nicht einfach zu bezwingen sein wird. Es wird vor allem darauf ankommen, dass wenige technische Fehler gemacht werden. Zudem ist eine gute und agressive Abwehrarbeit nötig, um gegen die Berner Oberländerinnen bestehen zu können.

Dem Basler Trainerteam fehlt am kommenden Samstag aus Verletzungsgründen nur Torhüterin Julia Hegemann. Die Mannschaft des ATV / KV Basel soll mit mutigem Spiel gegen den DHB Thun antreten und mit einer motivierten und engagierten Leistung versuchen, ein gutes Spiel abzuliefern, und gegen die mit viel Herz spielende Mannschaft des DHB Thun ein positives Resultat zu erzielen.