Eishockey

Ausrufezeichen gegen den Leader: Der EHC Basel besiegt Martigny mit 4:0

Der EHC (hier mit Verteidiger Hunziker) bringt Leader Martigny ins Straucheln.

Der EHC (hier mit Verteidiger Hunziker) bringt Leader Martigny ins Straucheln.

Vor einer Saisonrekordkulisse von 1411 Zuschauern zeigte der EHC Basel im Spitzenkampf eine seiner bisher besten Leistungen und bezwang Leader Martigny klar.

Die Partie ging der EHC mit der gleichen Linienzusammensetzung wie beim Sieg gegen Chur an. Die einzige Änderung betraf den Torhüterposten, wo Haller den Vorzug erhielt.

Martigny zeigte zu Beginn, dass es zurecht auf dem ersten Rang steht. Die anfängliche Druckphase überstand Basel, was sich für das restliche Spiel sehr positiv auswirken sollte. Die Mannschaft setzte die Vorgaben von Trainer Roberth Othman zu 100% um und zeigte eine ganz andere Körpersprache als in den Spielen zuvor. Die Spieler gingen die Intensität des Leaders mit.

So kam mit der Zeit neben der kämpferischen auch die spielerische Qualität immer besser zur Geltung. Eine erste Duftmarke setze Seiler in der 10. Minute, indem er einen Apraller zum 1:0 verwertete. In der Folge zeigte sich Basel defensiv gut organisiert. Einzig im einzigen Unterzahlspiel im Startdrittel benötigte Basel Wettkampfglück, als die Walliser einige Chancen zum Ausgleich ungenutzt liessen.

Dominantes und torreiches Mitteldrittel der Basel

Im Mitteldrittel sahen die zahlreichen Zuschauer weiterhin eine Partie, die den Namen Spitzenkampf verdiente. Dabei fanden die auf dem 3. Tabellenrang liegenden Basler immer mehr Vertrauen in ihre Fähigkeiten und dominierten den Leader. Kurz nach Ende einer Überzahlsituation erzielte Maurer von der blauen Linie mit einem Schlenzer ins Lattenkreuz das vielumjubelte 2:0.

Schir, Maurenbrecher, Valenza sowie Zwissler und Schnellman in Unterzahl: Basel hätte weit mehr Treffer erzielen können in diesem Mitteldrittel. Zum Ende hin verhinderte Haller mit einem tollen Reflex den Anschlusstreffer.

Das Schlussdrittel mussten die Basler in Unterzahl beginnen. Der EHC überstand diese schadlos. Bei der ersten Aktion der Basler bei ausgeglichenem Personalbestand gelang Schnellmann das 3:0. Das anschliessende Timeout brachte den Gästen nichts. Im Gegenteil. Es war Basel, das weiterhin sein Spiel durchzog.

Konsequente Basler belohnen sich

Auf Seiten der Basler hätte insbesondere Rubio Schir bei seinen vielen Abschlüssen mindestens einen Treffer verdient gehabt. Bei seiner letzten Möglichkeit wurde er allerdings im letzten Moment regelwidrig behindert, was zu einem Penalty führte. Diesen verwerte Hrabec zum Schlussstand von 4:0.

Die Basler zeigten sich in diesem Spitzenkampf in allen Belangen klar verbessert gegenüber den letzten Spielen, wirkten diszipliniert, konsequent und fokussiert. Vor dem eigenen Tor wurde rigoros aufgeräumt, jeder Martigny-Spieler wurde bei Scheibenbesitz konsequent gestört.

Es wurde einfach und schnell aus der eigenen Zone heraus gespielt und somit einige schöne Aktionen kreiert. Man liess sich weder durch den starken Gegner noch durch strittige Schiedsrichterentscheide beunruhigen und feierte einen entsprechend verdienten Erfolg.

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