Eishockey

Basel besiegt Arosa auswärts mit 1:6 und gleicht Playoff-Serie aus

Der EHC Basel schlägt auswärts in Arosa zurück.

Der EHC Basel schlägt auswärts in Arosa zurück.

Der EHC Basel hat im zweiten Spiel der Playoff-Viertelfinals die richtigen Schlüsse aus der Startniederlage gezogen und gewinnt durch eine in allen Belangen verbesserten Leistung verdient mit 1:6. Als je zweifache Torschützen konnten sich Hrabec und Seiler feiern lassen. Rasches umschalten, viel Betrieb vor dem Tor, ein tadelloser Torhüter, ein einwandfreies Unterzahlspiel sowie die vielen Bullygewinne waren die Erfolgsgaranten.

Der EHC Basel, zum ersten Mal seiner Verletzungspause wieder mit Jan Zwissler am Start, fand besser in die Partie als vor zwei Tagen. Einfach und schnell ging es in das Angriffsdrittel, wo Arosas Torhüter mit zahlreichen Schüssen und Zug aufs Tor beschäftigt wurde. Die Gastgeber beschränkten sich auf ihre gefährlichen Gegenangriffe. Festsetzen konnten sich Arosa kaum im Drittel der Basler, da die meisten Anspiele verloren gingen. In der 8. Minute erhielt Gfeller nach einem Bully die Scheibe, spielte vor das Tor, wo Vogt und Hrabec stehen und auf Abpraller lauern. Letzterer bugsierte den Puck über die Linie.

In einer ähnlichen Situation wurde kurz darauf Heughebaerts Schuss abgeprallt. Unnötig der Ausgleichstreffer von Arosa in der 14. Minute. Pfranger profitierte von einer Unkonzentriertheit in der Basler Defensive, passte auf Tosio, der mit einem "Onetimer" Haller keine Chance liess. Eine Riesenmöglichkeit wieder in Führung zu gehen, verpasste Hrabec in Unterzahl bei einer Zwei gegen Eins Situation. Dann wurde Basels Torhüter Haller wieder gebraucht, als er in doppelter Unterzahl sowie mit einem Big Save 52 Sekunden vor der Sirene das Unentschieden festhielt.

Shorthander bringt Basel in Führung

Das sehr aufsässige Basel musste im Mitteldrittel früh in Unterzahl agieren. Doch nicht nur in diesem Boxplay kam Basel zu Breakchancen. Zunächst startete Heughebaert ein Solo. Kurz darauf gewann Himelfarb ein weiteres Anspiel, passte zu Hrabec, schlich sich vor das Tor, wo zwar sein Versusch von Kruijsen abgewehrt wurde, aber nicht den Nachschuss von Hrabec, der sich auch vor das Tor gesellt hatte. Da war Arosas Defensive im Gegensatz zur Ortschaft nicht auf der Höhe. Basel dominierte weiterhin das Mitteldrittel und kam durch Alexis Valenza, Sahli, Hrabec, Vogt, Seiler und Zwissler zu weiteren guten Möglichkeiten. Grund genug für Coach Manojlovic, sein Timeout zu nehmen.

Tatsächlich kamen die Gastgeber nun auch zu Möglichkeiten. Als es jedoch wieder Bully vor Kruijsen gab, stand es 1:3 für Basel. Rattaggi war dieses Mal der Gewinner am Anspiel. Seinen Rückpass verwertete Sahli direkt. Kurz danach war nochmals Basels Torhüter bei Unterzahl im Brennpunkt. Abermals konnte Arosa nicht reüssieren. Nach dem Ende der zwei Minuten scheiterte Seiler von der Strafbank kommend alleine an Arosas Torhüter.

In Unterzahl tadellos

Das Schlussdrittel nahm Basel früh eine weitere Strafe, was Arosa unnötigerweise die Chance gab, den Anschlusstreffer zu erzielen. Haller und seine kämpferisch vorbildlichen Vorderleute waren jedoch an diesem Abend in Unterzahl nicht zu bezwingen. Nachdem sich die Niederlage für die Gastgeber abzeichnete, schlichen sich vermehrt Fehler ein. So fing Zwissler einen Querpass ab. Seiler konnte in der Folge sein Schuss zum 1:4 ablenken. Nach einer von Arosa angezettelten Rangelei konnte Basel ein Powerplay aufziehen und durch Seilers zweiten Treffer die Führung ausbauen. Den Schlusspunkt setzte Verteidiger Steinmann mit einem Schuss von der blauen Linie zum 1.6.

Mit diesem überraschend klaren Sieg glich Basel die Serie zum 1:1 aus. Das dritte Aufeinandertreffen findet am nächsten Dienstag, 11. Februar um 20:15 Uhr in der St. Jakob-Arena statt.

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