Beachsoccer
Basel bleibt die Schweizer Beachsoccer-Hochburg

Zwei Teams, zwei Duelle, zwei Titel. Die Basel Scorpions und die Havana Shots sind derzeit das Mass der Dinge im Schweizer Beachsoccer. Die Scorpions sind nach dem 4:2-Finalsieg über die Havana Shots Schweizer Meister.

Jonas Buch
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Basel bleibt Beachsoccer-Hochburg
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Die Spieler vom BSC Scorpions Basel feiern den Meistertitel
Sandro Spaccarotella (BSC Havana Shots) links gegen Lucas Formoso (BSC Scorpions Basel) rechts

Basel bleibt Beachsoccer-Hochburg

Giuseppe Esposito/Sportives.ch

Nachdem sich die beiden Aushängeschilder bereits im Cupfinal gegenüberstanden (die Havana Shots gewannen 5:3), kam es am Folgetag zur Neuauflage um den Meistertitel. Holen die Havanas aus Birr das Double? Oder revanchiert sich der Rekordmeister aus Basel für die bittere Cupniederlage? Fragen über Fragen, welche im Vorfeld der Affiche in der schmucken und gut gefüllten Liestaler Beachsoccer-Arena für die nötige Brisanz sorgten.

Und die Zuschauer sollten nicht enttäuscht werden. Bereits nach neun Sekunden donnerte Basels Moritz Jäggy den Ball aus der eigenen Spielhälfte staubtrocken ins Lattenkreuz. Unhaltbar. Was für ein Auftakt. Die Skorpione blieben weiter am Drücker, drängten auf die 2Tore-Führung. Nach sechs Minuten war es wiederum Nati-Spieler Jäggy, welcher das Leder im Netz versenkte. 2:0. Schon die Vorentscheidung? Nein. Denn im zweiten Drittel drehten die Aargauer auf und kamen durch einen Freistoss von Dannilo Neumann zum verdienten Anschlusstreffer. Das Spiel avancierte nun zum offenen Schlagabtausch. Paraden hier, Fallrückzieher da, Aluminium-Treffer dort. Ein Spektakel im Dauerregen. Gegen Ende des Drittels war es Havanas Nationalspieler Sandro Spaccarotella, der zum 2:2 ausgleichen konnte.

Entscheidung im letzten Drittel

Offene Ausgangslage also im letzten Drittel. Fünf Minuten vor Spielende war es dann Lucas Formoso, welcher eine Zauberflanke zum 3:2 einnickte. «Chömed Jungs, dra glaube», hallte es von der Aargauer Trainerbank. Ohne Erfolg. Kurz vor Schluss war es noch Kaspar Jäggy,
der mit dem 4:2 für die endgültige Entscheidung sorgte.

Die Scorpions fuhren damit den fünften Meistertitel ein – als einziges anderes Team holten die Shots 2009 den Pokal. «Wir wollten nach der Cupniederlage unbedingt eine Reaktion zeigen. Das ist uns perfekt gelungen», analysiert Matchwinner Moritz Jäggy nach Spielende. Auch Havana-Trainer Davor Ivcevic gesteht ein: «Basel hat heute einfach routinierter gespielt als wir und hat deshalb den Sieg verdient.»