Rudern

Basel Head am Samstag: Zum Jubiläum gibt es einen Teilnehmerrekord

Am Samstag wird auf dem Rhein wieder gerudert.

Am Samstag wird auf dem Rhein wieder gerudert.

Die zehnte Ausgabe des Basel Head freut sich über einen Rekord. Am Samstag starten so viele Achterboote wie noch nie auf dem Rhein.

Es ist nicht selbstverständlich, dass sich ein sportlicher Anlass in der Stadt Basel nicht nur etablieren kann, sondern sich europaweit in den letzten Jahren einen ausgezeichneten Namen geschaffen hat. Ein kurzer Rückblick ins Jahr 2010 zeigt, dass der erste Basel Head mit 27 Booten über die Bühne respektive auf den Rhein ging. Neun Austragungen später haben sich sage und schreibe 107 Boote für diese auch für die Zuschauer äusserst attraktive Regatta angemeldet.

«Nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ haben wir enorm zugelegt. Dies beweist vor allem die Tatsache, dass sich im Jubiläumsjahr bei den Elite-Teams der Männer und Frauen zwei international besetzte European Eights zusammengestellt haben. Sie streben den Tagessieg an und wollen damit in erster Linie den topfavorisierten Booten des Deutschland-Achters und den Ladys von Slavia Prag Paroli bieten», sagt Basel Head Co-Präsident Martin Steiger voller Vorfreude. Startschuss des Sprints ist Samstag um 10 Uhr. Um 14 Uhr beginnt das Langstreckenrennen über 6,4 Kilometer.

Aus Schweizer Sicht sitzen bei den Frauen Europameisterin ­Jeannine Gmelin und bei den Männern Europa- und Vize-Weltmeister Michael Schmid für einmal nicht in ihrem Skiff, sondern im Achter-Boot. Doch auch die regionalen Ruder-Asse wollen die Favoriten hinter sich lassen und bei den zu erwartenden guten ­Wasserverhältnissen die bestehenden Streckenrekorde aus dem Jahr 2017 – Sprint 46:31 Sekunden und Langstrecke 18:41:45 Minuten angreifen. Um bessere Erfolgschancen zu haben, setzen sich sogar lokale Konkurrenten ins gleiche Boot. In der Männer-­Elite-Kategorie haben der Basler Ruder Club und ­Blauweiss RC Basel für diese eine Regatta eine Renngemeinschaft gebildet.

Wendemanöver erfordert sehr viel Rudergeschick

Weil der Basel Head zuerst flussaufwärts führt und beim Birsfelder Stauwehr eine 180-Grad-
Wende gefahren werden muss, ehe es dann mit der Strömung in Richtung Ziel bei der Klingentalfähre geht, braucht es nebst «Rhein-Kenntnis» sehr viel Rudergeschick und Teamwork, um die beste Linie halten zu können. Wie bereits in den vergangenen Jahren rudern die Elite-Mannschaften um ein Preisgeld von 5000 Franken und die 59 Sprint-Teams wollen sich mit einem Sieg eine «königliche» Übernachtung im Hotel Les Trois Rois im kommenden Renn-Jahr sichern. Wie auch schon in den neun vorhergehenden Ausgaben ist diese grösste Achter-Regatta im deutschsprachigen Raum für alle Zuschauer gratis und wird während des ganzen Rennens von Ruder-Experten live kommentiert.

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