FCB-Zahl der Woche

Basel macht's mit Köpfchen - St. Gallen nicht

Basels Silvan Widmer mit einer Kopfballabwehr im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Lugano im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Sonntag, 1. September 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Der FCB - hier Silvan Widmer - macht es in dieser Saison gerne mit Köpfchen.

Basels Silvan Widmer mit einer Kopfballabwehr im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Lugano im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Sonntag, 1. September 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Am Sonntag reist der FCB zum Spitzenspiel nach St. Gallen. Die Ostschweizer haben derzeit einen Lauf und haben sich auf den dritten Rang vorgespielt. Verlassen konnten sie sich dabei indes nicht auf ihre Kopfball-Spieler: Der FCSG ist bisher noch ohne Kopfballtor in der Liga. Ganz anders der FCB, der diese Statistik mit 5 Kopfball-Treffern sogar anführt.

Wenn der FC Basel am Sonntag um 16 Uhr in St. Gallen gastiert, dann darf man das als Spitzenspiel bezeichnen. Denn der Leader Basel ist beim Dritten der Liga zu Hause. Beide Teams sind in Topform: St. Gallen reihte zuletzt vier Siege aneinander, der FCB hat seit Mitte August nicht mehr verloren.

In der Liga gar seit dem zweiten Spieltag nicht mehr: ausgerechnet gegen St. Gallen. So nahe die Teams tabellarisch sind, so weit sind sie in der Kategorie Kopfballtore separiert. Der FCB weist mit seinen fünf Kopfballtreffern den Liga-Bestwert auf, St. Gallen hingegen teilt sich mit YB und Lugano das Ende der Tabelle.

Spannend bei den Baslern ist vor allem, dass alle Kopfballtore (wettbewerbsübergreifend acht) entscheidend waren und nicht nur der Resultatverschönerung dienten. Heisst: Die Kopfballtore brachten für den FCB entweder jeweils die Führung oder den Ausgleich im Spiel.

Gänzlich abhängig ist der FCB von seinen Kopfball-Treffern aber nicht. Denn obwohl er ligaweit die meisten Kopfball-Tore erzielt hat, gibt es mit Sion, Thun und dem FC Zürich gleich drei Teams, bei denen die Kopfball-Treffer einen grösseren Anteil an der Gesamtanzahl der erzielten Tore ausmachen (siehe Tabelle unten).

Das zeigt: Der FCB verfügt über eine äusserst versatile Offensive. Kopfbälle sind ein - aber nicht das einzige - Mittel der Mannschaft von Marcel Koller. Entsprechend verwundert es nicht, dass der FCB schon ganze 24 Ligatore auf dem Konto hat.

Kopfballtore in der Super League:

Verein Anzahl Kopfballtore
Basel 5 (20,8 Prozent)
Sion 4 (26,8 Prozent)
Thun 2 (28,6 Prozent)
Zürich 2 (25 Prozent)
Servette 2 (20 Prozent)
Luzern 1 (14,3 Prozent)
Xamax 1 (11,1 Prozent)
YB 0 (0 Prozent)
Lugano 0 (0 Prozent)
St. Gallen 0 (0 Prozent)

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