Curling

Basel-Regio am besten Frauen-Turnier Europas

Nadine Lehmann, Skip Manuela Siegrist, Alina Pätz und Nicole Dünki von Basel-Regio. Quelle: AFR

Nadine Lehmann, Skip Manuela Siegrist, Alina Pätz und Nicole Dünki von Basel-Regio. Quelle: AFR

Von Freitag bis Sonntag findet in Bern der Internationale Damen-Cup statt, das am besten besetzte europäische Frauen-Curlingturnier der Saison. Unter den 32 Equipen befindet sich auch das Team Basel-Regio mit Skip Manuela Siegrist.

Mit zwei Niederlagen und einem Sieg am Starttag liegen die Viertelfinals für das Team von Skip Manuela Siegrist noch immer in Reichweite. Doch in erster Linie dient das Turnier der Standortbestimmung. Bald beginnen die Vorrunden für die Schweizer Meisterschaft. Die sechs besten Teams qualifizieren sich für den Final in Gstaad. «Unser grosses Ziel ist eine Medaille an der Schweizer Meisterschaft», sagt die 22-jährige Wirtschaftsstudentin.

Mit Zuckerbrot und Peitsche

Seit dieser Saison wird das Team Basel-Regio von der Schweizer Curling-Legende Luzia Ebnöther gecoacht. «Sie führt uns mit Zuckerbrot und Peitsche», sagt Siegrist mit einem Lachen. Die beiden kennen sich bereits seit Siegrists Junioren-Zeiten. Zweimal nahm die Baslerin an Nachwuchs-Weltmeisterschaften teil (Rang 4 und 6). Ebnöther stand ihr damals als Naticoach zur Seite.

Ebnöther begleitet das Team an internationalen Turnieren und an der Schweizer Meisterschaft. Die Trainings unter der Woche leitet indes Naticoach Al Moore. «Wir profitieren von Luzias Erfahrung als Spielerin und Trainerin», sagt Siegrist. Vor den Spielen legt Ebnöther die Einstellung und die Taktik fest, während des Spiels kann sie mittels Time-out eingreifen. Nach den Partien folgt die Matchbesprechung und die Analyse.

Luzia Ebnöther kann streng sein

«Wir haben es sehr gut mit ihr», sagt Siegrist, «sie kann aber auch streng sein.» Auf Schweizer Eis ist das Team in dieser Saison noch nicht so richtig in Fahrt gekommen. Die Auftritte auf internationalem Parkett stimmen indes zuversichtlich. «Die drei Turniere in Kanada verliefen gut», sagt Siegrist. Wer weiss, vielleicht platz der Knoten auf Schweizer Eis ja in Bern.

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