Handball
Basel Regio spielt um den Einzug in den Cupfinal

Auf Basel Regio wartet am Wochenende eine Zugabe am Final Four-Turnier in Olten. Mit einem Sieg gegen Brühl, würde sich das Team von Thomas Mathys für den Cupfinal qualifizieren.

Claudine Müggler
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One Team, one Spirit: Die Baslerinnen wollen morgen die Favoritinnen aus Brühl vor unbequeme Aufgaben stellen.Robert Varadi/Archiv

One Team, one Spirit: Die Baslerinnen wollen morgen die Favoritinnen aus Brühl vor unbequeme Aufgaben stellen.Robert Varadi/Archiv

Robert Varadi

Die Meisterschaft ist für Baslerinnen am vergangenen Wochenende mit einer 23:33-Niederlage bei LK Zug zu Ende gegangen. Das Team von Thomas Mathys beendet die Spielzeit auf dem fünften Rang. «Wir haben uns diese Saison zwei Ziele gesetzt,» sagt der Trainer. «Einerseits wollten wir in der Meisterschaft mindestens den sechsten Platz erreichen, was uns gelungen ist, und andererseits wollten wir im Cup möglichst weit kommen.» Dieses Ziel wurde nun mit dem Erreichen der Final Four ebenfalls erreicht, wenn nicht sogar noch übertroffen.

Gegen Brühl Aussenseiter

Morgen Samstag findet nun das Turnier der besten vier Teams statt. Im Halbfinal treffen die Baslerinnen in der Oltner Kleinholz auf den LC Brühl. Die St.Gallerinnen sind die Favoritinnen, sie belegen in Meisterschaft hinter Zug den zweiten Platz. «Unsere Chancen stehen ungefähr 20:80,» stapelt Thomas Mathys tief. «Die Kadersituation ist ein Riesenunterschied. Bei uns spielt keine einzige Nationalspielerin. Bei Brühl hingegen hat es mehrere. Leider haben wir auch noch zwei Verletzungen zu beklagen.» Es werde aber trotzdem ein Highlight werden, egal welchen Ausgang dieses Spiel nehme. «Und wir hoffen natürlich auf ein paar Zuschauer, die uns unterstützen werden,» hofft Mathys.

Ausländische Verstärkungen für die kommende Saison

«Wir befinden uns noch in der Aufbauphase und wollen uns kontinuierlich steigern,» sagt der Trainer bereits im Hinblick auf die nächste Saison. Das Team wird grösstenteils zusammenbleiben, aber es werden auch drei bis vier neue Verstärkungsspielerinnen erwartet. Zwei Ungarinnen und eine Polin konnten bis anhin verpflichtet werden. Die Mannschaft spielt noch nicht so lange zusammen und die Spielerinnen müssen sich erst noch finden. «Wir stellen unser Team aber ganz klar so zusammen, dass wir irgendeinmal in den nächsten zwei bis drei Jahren bereit sein werden, um uns für den Playoff-Final zu qualifizieren und um den Meistertitel zu spielen,» sagt Mathys. «Bis dahin kann jedoch noch viel passieren und wir werden sehen was die Zukunft bringt.» Die nahe Zukunft bringt ihn und sein Team erst einmal an den den Cup-Halbfinal.