Unihockey
Basel Regio: Trotz Umbruch kein Qualitätsverlust

Am kommenden Samstag startet das Herren-1.-Liga-Team von Basel Regio mit einem Auswärtsspiel gegen den NLB Absteiger UHT Eggiwil in die neue Saison.

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Regio Basel schaut zuversichtlich auf die anstehende Saison.

Regio Basel schaut zuversichtlich auf die anstehende Saison.

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Nach einer guten Leistung beim letzten Vorbereitungsturnier in Yverdon (2 Siege vs UHT Schüpbach (NLB), zwei knappe Niederlagen vs. Sarnen (NLB) und Rychenberg Winterthur (NLA) startet der Basler Dachverein mit gestiegenen Ambitionen in den ersten Ernstkampf. Nach einer erfolgreichen letzten Saison (Play-off-Teilnahme) kommt es dabei zu einigen Veränderungen, und das Basler Team präsentiert sich mit einigen neuen Gesichtern.

Torhüter Marco Steiner (30) verlässt den Verein nach einem Jahr wieder in Richtung „Heimat“. Er wechselt zu Ligakonkurrent Lions Konolfingen. Ersetzt wird er durch Tim Kramer (19), welcher nach einer einjährigen Pause wieder zum Team stösst, sowie durch Christian Coray (22), welcher von SC Oensingen Lions (2. Liga KF) zum Basler Dachverein stösst. Zusammen mit Emile De Keyzer (22, bisher) bilden sie das Torhütertrio der Basler.
Verstärkungen für die Offensive
Den bedeutendsten Zuzug betrifft einen alten Bekannten: Nationalspieler Patrick Mendelin kehrt zu seinem Stammverein zurück. Obwohl der 28-Jährige mit einer Doppellizenz auch weiterhin in der NLA für den SV Wiler-Ersigen auflaufen wird, ist Basel Regio überzeugt, dass Mendelin die Offensive erheblich befeuern wird.

Der zweite Zuzug betrifft Nicolas Schwob (22, von SV Waldenburg Eagles, 1. Liga GF). Der grossgewachsene, vielseitig einsetzbare Frenkendörfer hat seine Skorerqualitäten in den letzten Jahren unter Beweis gestellt und soll in der Basler Offensive eine tragende Rolle übernehmen.

Nicht mehr dabei sind mit Jan Hänggi (33) und Luzius Winkler (29) zwei langjährige und verdiente Teamstützen des Basler Fanionteams. Beide werden in der neuen Saison für Ligakonkurrent Waldenburg Eagles auf Torejagd gehen.
Veränderungen auf der Ausländerposition
Zu Veränderungen kommt es auch auf den Ausländerpositionen. Neben Jaakko Levola (29, FIN, bisher) wird neu Richard Rängman (von SB Riski (FIN) das Dress der Basler tragen. Der 31-jährige Finne stand im letzten Sommer schon kurzzeitig im Kader, verletzte sich aber in einem der ersten Trainings so schwer, dass er für die gesamte Saison ausfiel. Mit einem Jahr Verspätung soll Rängman nun die erhoffte Verstärkung werden und mit seiner Erfahrung und seinem guten Auge das Basler Spiel anführen.

Ausbildungschef Antti Peiponen (25) wird sich auf seine Rolle als Coach konzentrieren und dem Team vorerst auf dem Feld nicht mehr zur Verfügung stehen.
Jugend forscht
Unihockey Basel Regio setzt auch weiterhin auf den Einbau von jungen Spielern. Von der U21 stossen mit Valentin Schmid (21), Aurel Schmid, Moritz Eggmann und Stefan Häring (alle 19) vier Spieler definitiv ins Kader der 1. Mannschaft. Nach einem Jahr bei seinem Stammverein Unihockey Langenthal-Aarwangen (NLB), kehrt zudem Matthias Reist (22) zurück nach Basel und von Team Aarau (3. Liga GF) stösst mit Patrick Glettig (23) ein physisch starker Verteidiger zum Team.

Nicht mehr im Kader fungieren dafür Tobias Kuster (zu UHC Basel United, 3. Liga GF), Caspar Mücke (Pause), Mario Müller (zu UHC Riehen, 3. Liga GF) und Silvan Beck (zu Griffins Muttenz-Pratteln, 3. Liga GF).
Der nächster Schritt
Das Kader der Basler dürfte dadurch im Vergleich zum letzten Jahr sportlich auf dem Papier leicht besser dastehen. Nun liegt es am Staff und den Spielern, einen weiteren Schritt nach vorne zu machen und sich wieder in den Spitzenplätzen der 1. Liga zu etablieren. Das dies nicht zum Selbstläufer wird, hat das frühe Ausscheiden im Cup gegen Lengnau (1. Liga KF) gezeigt.