Dreizehn Minuten vor Schluss lag der RTV noch mit 21:20 in Führung, hatte aber letztlich auf Grund des dezimierten Kaders mit zahlreichen verletzten Spielern nicht mehr die Kraft, mit dem gleichwertigen Gegner mitzuhalten.

Die Partie verlief von Beginn weg äusserst umkämpft und Wacker Thun wurde seinem Ruf als das am härtesten agierende Team der Liga gerecht. Der RTV hielt dagegen und wurde von den schwachen, oft einseitigen Schiedsrichtern hart sanktioniert (fünf Zeitstrafen in den ersten 20 Minuten). Zweiminuten-Strafen gegen die Berner blieben indes Mangelware.

Allem Unbill zum Trotz liess sich der RTV nie wirklich distanzieren, übernahm in der zweiten Halbzeit ab der 40. Minute vermehrt das Spieldiktat und ging seinerseits mehrmals in Führung. Doch am Ende entschieden die schwindenden Kräfte sowie die fehlenden personellen Alternativen gegen den RTV, der somit fünf Runden vor dem Ende der Qualifikationsphase auf dem zweitletzten Tabellenplatz verbleibt. Auffälligster RTV-Spieler gegen Wacker Thun war der Rumäne Rares Jurca mit neun Toren.

Nun folgt eine zehntägige Pause, ehe es am Samstag, 3. Dezember 2016, mit dem Auswärtsspiel bei Pfadi Winterthur weitergeht. Danach folgen am 7. und 10. Dezember zwei Heimspiele innert 70 Stunden gegen den Meister Kadetten Schaffhausen und den Tabellennachbarn BSV Bern Muri. Spätestens bis dann dürfte klar sein, ob sich der RTV noch Hoffnungen auf die Finalrunde machen kann oder ob der Gang in die Abstiegsrunde bevorsteht.