Dabei kommen die Teilnehmer aus sieben Nationen, darunter erstmals das Frauen-
Nationalteam aus Grossbritannien. Der Weltmeister aus Deutschland geht als Titelverteidiger als erstes Boot über die Startlinie und ist somit das gejagte Boot im Verfolgungsrennen über 6.4 Kilometer. Die Organisatoren freuen sich neben den starken Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Deutschland und der Schweiz über die hochkarätige Konkurrenz aus den Niederlanden, der Tschechischen Republik, Frankreich und Ungarn.

Der Deutschlandachter, amtierender Weltmeister und Weltbestzeithalter, hat in den vergangenen beiden Jahren jeweils einen neuen Streckenrekord aufgestellt und ist damit nicht nur der Titelverteidiger in der Kategorie der Männer Elite. Spannend wird es zu verfolgen sein, ob die Männer aus dem Leistungszentrum in Dortmund erneut die Bestzeit verbessern und die
Konkurrenz im Verfolgungsrennen über 6.4 Kilometer auf Distanz halten können. Ihnen auf den Fersen starten der Nationalachter aus den Niederlanden und die Mannschaft aus dem
französischen Leistungszentrum in Nancy. Beide Boote belegten in dieser Reihenfolge vor
Jahresfrist die Plätze zwei und drei. Aus der Schweiz sind fünf Elite-Männerachter am Start,
darunter der Schweizermeister des Grasshopper Club.

Starke Schweizer Boote mit Ambitionen aufs Podest

Ebenfalls als Titelverteidigerinnen reisen die Elite-Frauen des Vereins VK Slavia Prag an. Sie
müssen ihre Vorjahresleistung vor den Frauen-Achtern des britischen Nationalteams sowie den
Mannschaften aus Frankreich, den Niederlanden und Tschechien bestätigen. Unter den sechs
Schweizer Frauenachter sind mit dem SC Zug auch Podest Anwärterinnen am Start. Im Nachwuchsbereich wird ebenfalls ein spannender Wettstreit erwartet. Die Ruderinnen und
Ruderer dürfen hier maximal 18 Jahre alt sein. Bei den Junioren wird der Vorjahressieger des SK HAMR (CZ) durch die Teams des VK Slavia Prag und des RC Allemania Hamburg herausgefordert. Zu den Podest Anwärtern gehören zudem der U19-Schweizermeister des
Basler Ruder-Club sowie die Achter von Blauweiss Basel und des SC Zug.

In der Konkurrenz der Juniorinnen fällt vor allem das grosse Starterfeld aus der Tschechischen Republik auf. Die Schweizer Farben halten die Juniorinnen des Basler RC hoch. 24 Mannschaften gehen in der Masters-Kategorie auf die Strecke. Zur Teilnahme muss man mindestens 27 Jahre alt sein, wobei das Alter nach oben offen ist. Bei den Masters Männern treten alle drei Erstplatzierten des letzten BaselHead wieder an: Nancy, Frankfurt und die Renngemeinschaft aus Thalwil und Wädenswil wollen erneut Medaillen gewinnen. Auch das Schweiz interne Duell um den Sieg bei den Masters Frauen erfährt eine Neuauflage: Die Renngemeinschaft um den Belvoir RC Zürich fährt wieder gegen das Boot aus Luzern. Dazu
gesellen sich sechs weitere Boote in dieser Kategorie.

Aufschüttungen im Rhein machen Strecke anspruchsvoller

Die Regatta auf dem Rhein ist für die Athleten und die Steuerleute gleichermassen
herausfordernd. Beim Verfolgungsrennen «Mirabaud Classic» über 6,4 Kilometer starten die
Mannschaften auf der Höhe der Klingentalfähre mit Zeitabständen von 20 Sekunden. Die erste
Streckenhälfte muss rheinaufwärts gegen die Strömung und möglichst nah am Kleinbasler Ufer gerudert werden. Nach der Wende führt die Strecke in der Rheinmitte zurück zur Start-/Ziellinie.

Dabei stellen die Kiesschüttungen auf der Kleinbasler Rheinuferseite neue, zusätzliche Herausforderungen dar. Hinzu kommt der tiefe Wasserpegel, welcher die Boote dazu zwingt,
eine Linie weiter weg zum Ufer zu wählen und damit stärker in der Strömung zu rudern. Dies
verlangt von den Mannschaften und insbesondere der Steuerleute alles ab. Die Sprintwertung «Sprint des Rois» über 350 Meter wird wenige Meter oberhalb der Mittleren Brücke gestartet und endet ebenfalls auf der Höhe der Klingentalfähre. Diese Kurzdistanz rheinabwärts lässt Schlusszeiten unter einer Minute erwarten.