Der EHC Basel/KLH zeigte am Samstag eindrücklich, wie gefährlich das Duell des Qualifikationssiegers mit dem Achten und letzten Teilnehmer der Playoffs sein kann. Die Basler haben gegen Zuchwil absolut nichts zu verlieren, sie sind der klare Aussenseiter. Aber die Liga ist in den letzten Jahren enger zueinander gerückt. Zwar sind noch immer die gleichen Teams oben in der Rangliste zu finden, die vermeintlich Kleinen gibt es zumindest in den Playoffs nicht mehr. Auch Topfavorit Zuchwil Regio muss sich seine Erfolge hart und seriös erarbeiten.

Solothurner Führung in der 2. Minute

Die zweite Partie der Best-of-Five-Serie startete vor allem für die Gäste optimal. Bereits in der 2. Minute eröffnete Reber das Skore und Stalder legte vier Minuten später noch einen drauf. Die Weichen waren früh gestellt und es kam rasch der Eindruck auf, dass der Aussenseiter an diesem Abend nicht in der Lage war, mit der Stärke vom Samstag entgegenzuhalten. Die Basler wirkten nicht mehr so spritzig und auch der unbedingte Wille, den Favoriten in die Schranken zu weisen, fehlte. Ganz anders Zuchwil, welches die Gangart bestimmte und dem Rivalen jeweils sehr früh die Scheibe abnahm. In der 13. Minute traf Christen zum 3:0. Im Gegensatz zum Samstag konnte Zuchwil-Trainer Stefan Gerber seine vier Blöcke konsequent laufen lassen. Seine 4. Formation dankte ihm dies mit dem Treffer zum Pausenstand.

Basel kann nicht zusetzen

Die Gastgeber mussten im zweiten Abschnitt zulegen, wurden aber rasch durch einen weiteren Rückschlag zurückgebunden. Remo Hunziker, der beste Basler, verletzte sich und kam nicht mehr aufs Eis zurück. Zuchwil Regio spulte sein Programm weiter souverän ab und schoss auch weitere Tore. Born und Steiner schossen den Favoriten 5:0 in Front. Das Zeichen eines Basler Torhüterwechsel nützte, Basel markierte durch Bangerter sein erstes Tor. Die Freude währte allerdings nicht lange, Dominic Lüthi und Christen zum Zweiten stellten das Skore auf 7:1.

Letzte Chance am Donnerstag

Nach der zweiten Pause war angesichts des hohen Resultats die Luft draussen. Man tat sich kaum noch weh und schonte sich bereits für den Donnerstag. Dort können die Solothurner zu Hause bereits in den Halbfinal einziehen.