Wie auch im Spiel Nummer 2, ging Horgen bereits nach einige Minuten in Führung und baute diesen Vorsprung bis auf 3:0 aus.

Die Baslerinnen hatte zwar Chancen, doch das erste Tor wollte einfach nicht fallen. Im zweiten Spielviertel und mit einem Doppelpack kamen sie bis auf 2:3 heran, ehe Horgen mit einem weiteren Tor auf 4:2 davon zog. Die Baslerinnen schafften dennoch bis zur Mitte des Spiels den Ausgleich zum 4:4.

Doch kaum wieder angepfiffen, war es wieder Horgen, welches die Chance besser ausnützen konnte und wieder auf 6:4 davon zog. Zu Beginn des letzten Viertels startete der WSV furios: drei Tore in 90 Sekunden, aus einem Rückstand wurde ein 8:7 Vorsprung.

Der WSV im Hoch, doch ein unnötiger Fehler und schon konnte Horgen ausgleichen. Wenig später ging Horgen wieder in Führung, der WSV vergab die sichere Ausgleichschance und im Gegenzug erhöhte Horgen auf 10:8, was kurz vor Schluss die Entscheidung war.

Die drei Finalspiele waren umkämpf, fair und boten tolles Wasserball. Horgen hat verdient den Titel geholt. Die Basler haderten aber mit einem Entscheid des Verbandes, die Spielerin von Horgen Carina Carballo (Schweiz/Mexico), welche in dieser Finalserie mit neun Treffer die wichtigste Spielerin von Horgen war, auf den 1. Juni zu lizenzieren. Damit sei die Meisterschaft definitiv verfälscht worden, sagt man in Basel.