Der Neuzuzug für die kommende Saison ist gleich selbst nach Basel gereist, um sich vorzustellen. Urban Leimbacher, derzeit die Nummer zwei im Tor der SCL Tigers, unterschrieb einen Zweijahresvertrag mit Option. Zudem verlängert der Stürmer Marvin Frunz um zwei Jahre. Leimbacher ersetzt Lorenzo Croce, der den Club verlassen wird.

Leimbacher lobt das gute Umfeld, das er als Grund für seinen Wechsel angibt. «Ich spüre, dass der Präsident und der Trainer mit viel Herzblut bei der Sache dabei sind,» sagt Leimbacher.

Für Leimbacher ist Basel nicht neu. 2006/07 war er für sieben Spiele als Ersatztorhüter im Team des damaligen NLA-Klubs, diese Saison kam er leihweise als Notnagel für ein Spiel im September und feierte einen Heimsieg gegen Leader Lausanne.

Ob Mäder zu Langnau zurückgeht, ist offen

Gestern hat zudem der von Sierre für den Rest der Saison geholte Stürmer Cyrille Scherwey erstmals mit den Baslern trainiert. Mit einer B-Lizenz vom Regio-Team (1. Liga) sind zudem Torhüter Benjamin Hohlbaum und Verteidiger Kim Scheidegger im Playoff-Kader, ebenso der Goalie Dominic Nyffeler vom Erstligisten Wetzikon. Nicht mehr dazu gehören wird Dominic Meyer (zurück zu Bern).

Ob Stefan Mäder vorzeitig nach Langnau zurückkehrt, ist noch offen. Nach dem Saisonende könnten zudem mehrere EHC-Spieler durch eine B-Lizenz den Rest der Saison in der NLA bestreiten: Stefan Voegele, Dan Weisskopf (beide Bern), Jewgeni Schirjajew (Fribourg), Pascal Wittwer, Dario Gartmann (beide Servette), Lorenzo Croce, Julien Bonnet und Marvin Frunz (alle Ambri).

Die Mannschaft der Zukunft

Um die Mannschaft der Zukunft zu bauen, wurde die Klubführung mit zwei Beratern verstärkt. Die ehemaligen Spieler Reto Wyss und Andreas Egger werden den Verein in der neu gebildeten Sportkommission beraten. Ihr gehören neben Trainer und Sportchef Dany Gelinas auch Präsident Mathias Preiswerk und Marketing-Chef Pascal Suter an.

Zwei weitere Neuigkeiten gab es. Dass das aufwändige Vorbereitungsturnier Basel Summer Ice Hockey nicht weitergeführt wird, kam weniger überraschend als die Kündigung des Mietvertrags in der St.-Jakob-Arena. «Der Vertrag ist gemacht worden, als die Arena entstanden ist. Es hat Komponenten drin, die für die NLA gestimmt haben, nicht aber für die NLB», sagt Preiswerk.

«Es kann nicht sein, dass private Geldgeber die NLB finanzieren, damit andere Leute Geld verdienen können. Wir müssen die Möglichkeit haben, selbst an unseren Zuschauern zu verdienen.» Nun will er Nachbesserungen oder gar über den Kaufpreis der Arena nachdenken. Und wenn es nicht klappt? «Es kann sein, dass wir im 80. Jahr des EHC plötzlich wieder in der Margrethen sind», sagt Preiswerk.