Tennis Interclub
Basler Interclubteams tun sich schwer

Zwar kämpfen in diesem Jahr doppelt so viele Interclub-Teams der Aktiven in den nationalen Ligen um Punkte, doch sie sind noch nicht wie gewünscht auf Touren gekommen.

Fabio Baranzini
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Tennis Symbolbild

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Keystone

Die Basler Interclub-Landkarte der Aktiven zeigte zuletzt kein erfreuliches Bild. Obwohl in der Region grosse, traditionsreiche Clubs beheimatet sind, traten im letzten Jahr lediglich zwei Equipen in der Nationalliga C an: Allschwil bei den Männern und der Basler LTC bei den Frauen. Doch die beiden Teams schlugen sich beachtlich und erreichten die Aufstiegsrunde.

Dem TC Allschwil wäre mit dem Aufstieg in die NLB beinahe eine riesige Überraschung gelungen, doch im letzten Aufstiegsspiel war der TC Solothurn zu stark. Erfreulicherweise schafften aber mit Arlesheim und Kleinbasel zwei regionale Vereine den Aufstieg in die Nationalliga C, so dass in dieser Saison bei den Aktiven immerhin vier Basler Teams mitmischen. Doch wie schlagen sich die Teams?

Allschwil mit knappem Sieg

Nach zwei gespielten Runden fällt die Bilanz durchzogen aus. Der TC Allschwil, der im letzten Jahr über sich hinaus gewachsen war, tut sich schwer. In der starken Gruppe 12 gehören die Basler, die noch immer in derselben Konstellation antreten wie vor einem Jahr, plötzlich zu den potenziellen Abstiegskandidaten. Auf dem Papier sind Stade-Lausanne, Teufenthal und Neuenburg allesamt stärker einzustufen.

Und gegen den TC Zug, den nominell schwächsten Gegner, haben die Allschwiler am Wochenende lediglich mit 5:4 gewonnen, obwohl sie eigentlich auf vier von sechs Positionen stärker klassiert waren. Damit haben es die Allschwiler verpasst, sich im Kampf gegen den Abstieg etwas Luft zu verschaffen. Dennoch wäre der direkte Abstieg eine böse Überraschung.

Arlesheimer Abstieg wäre nicht überraschend

Keine Überraschung wäre dagegen der Abstieg von Arlesheim. Der Aufsteiger, der nach eigenen Aussagen «glücklich aufgestiegen ist», kassierte zum Auftakt zwei Klatschen. 0:9 gegen Lenzburg, 1:8 gegen Morges. Die letzte Hoffnung der Arlesheimer ist die Partie am Samstag gegen Scheuren, die wohl einzige Mannschaft, die zumindest halbwegs in der Reichweite des Teams von Captain Luca Sammarchi liegen dürfte.

Sissach erneut stark

Die Männer 35+ des TC Sissach, die im vergangenen Jahr in der Nationalliga A den Vize-Schweizermeistertitel geholt haben, sind auch dieser Saison stark gestartet. Zum Auftakt gewannen die Sissacher gegen Grenchen mit 7:2 und am Sonntag konnten sie dank dem 8:1 zu Hause gegen Visp den zweiten Sieg feiern. Damit steht bereits vorzeitig fest, dass Sissach wieder in den Kampf um den NLA-Titel eingreifen wird. (fba)

Etwas besser präsentiert sich die Ausgangslage für das einzige regionale Frauen-NLC-Team. Der Basler LTC hat zwar gegen Peseux (2:4) und Dählhölzli BE (0:6) verloren, allerdings fehlten im Spiel gegen die Bernerinnen mit Vanessa Besel (R1) und Diana Carollo (R1) die stärksten Spielerinnen. Mischen die zwei im letzten Gruppenspiel gegen Seeblick ZH wieder mit, sollte für den BLTC zumindest der dritte Gruppenrang drin liegen.

Die Männer des TC Kleinbasel sind bisher noch nicht zum Einsatz gekommen. In der ersten Runde machte ihnen der Regen einen Strich durch die Rechnung, am vergangenen Wochenende waren sie spielfrei.

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