Eishockey

Basler Sternstunde in den Playoffs

Der EHC Basel erreicht dank viel Einsatz den Playoff-Final.

Der EHC Basel erreicht dank viel Einsatz den Playoff-Final.

Das fünfte und entscheidende Spiel der Playoff-Halbfinals zwischen dem EHC Basel und dem EHC Dübendorf geht durch einen 2:0-Sieg an die Basler. Der Gegner im Final ist der HCV Martigny. Das erste Spiel findet am kommenden Samstag auswärts statt.

Erstmals in den Playoffs konnte Basel-Coach Robert Othmann auf alle seine Stammkräfte zurückgreifen. Sein Team zeigte in einem Startdrittel, in dem beide Mannschaft zuerst an die Defensive dachten, eine gute Leistung. Bei Scheibenbesitz wurde das Spiel oft durch weite Quer- und Diagonalpässe geöffnet, sodass es die Flügel einfacher hatten, in das gegnerische Drittel zu kommen. Die erste gute Möglichkeit erarbeitete sich Valenza in der 8. Minute, scheiterte aber alleine vor Dübendorf-Torhüter Trüb. Es war der Beginn der besten Basler Phase in Abschnitt Eins. Mit der ersten Strafe gegen Basel ab der 13. Spielminute änderte sich das Bild etwas. Gefährlich wurde es vor EHC-Torhüter Haller aber erst in der letzten Minute als Dübendorf zwei gute Möglichkeiten vergab.

Auch nach 40 Spielminuten weiterhin torlos

Im Mitteldrittel schaltete Dübendorf einen Gang höher. Neff's Schuss ging nur knapp daneben. Kurz darauf bügelte der Basler Zwissler einen Fehler eines Kollegen beherzt aus. Erst ab der 25. Minute konnten sich die Basler wieder etwas lösen und erzielten fast den Führungstreffer. Ein Schuss von Heughebaert wurde von Trüb auf Schnellmann abgewehrt, von dessen Körper der Puck nur knapp neben das Tor ging. Danach hatte Neff - direkt von der Strafbank kommend - die nächste Chance für die Zürcher, verpasste aber das Ziel abermals knapp. Beim nächsten Basler Powerplay in der 36. Minute waren die Gäste dem ersten Tor wieder näher. Hrabec scheiterte zweimal in aussichtsreicher Position. So warteten die 1'148 Zuschauer auch nach 40 Spielminuten weiterhin auf den ersten Treffer.

Maurenbrecher und Zwissler schiessen Basel kurz vor Schluss ins Glück

Nach fünf Spielen innerhalb von 10 Tagen war im entscheidenden Schlussdrittel nicht nur die körperliche, sondern auch die mentale Frische gefragt. Da machte Dübendorf zunächst den besseren Eindruck, verpasste es jedoch mehrmals den ersten Treffer zu erzielen. Dann war Basel mit Maurer und Maurenbrecher an der Reihe. Beide Torhüter zeigten sich auch in der Folge mit tollen Paraden in Hochform. In der 57. Minute nahm Verteidiger Heughebaert allen Mut zusammen und lief über das ganze Feld. Sein Rückpass verwertete Maurenbrecher zum entscheidenden 1:0. Dübendorf versuchte mit einem sechsten Feldspieler für Torhüter Trüb sofort zu reagieren. Zwissler nutzte in der Folge einen Basler Scheibengewinn zum entscheidenden 2:0 ins leere Tor.

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