Das Feld der fünf nominierten Nachwuchssportlerinnen war in diesem Jahr besonders hochklassig: Simona Aebersold (18), die dreifache Junioren-Weltmeisterin im Orientierungslauf, Aline Danioth (19), die Kombinations-Junioren-Weltmeisterin der Alpin-Skifahrerinnen, Lena Häcki (21), die WM-Zweite bei den Juniorinnen im Biathlon, Rebeka Masarova, die letztjährige French Open-Siegerin sowie Angelica Moser, die U20-Weltmeisterin im Stabhochsprung, Jahresweltbeste ihrer Kategorie, EM-Siebte bei den Aktiven und Olympia-Teilnehmerin.

Durchgesetzt hat sich Masarova dank ihrem Triumph am Frech Open – und zwar hauchdünn. Weniger als 1 Stimmenprozent nahm sie Danioth ab, nur wenig lagen auch Häcki, Moser und Aebersold zurück.

Claudia Christener (links) und Dominique Gisin (rechts) posieren mit Rebeka Masarova, der besten Schweizer Nachwuchsathletin des letzten Jahres

Claudia Christener (links) und Dominique Gisin (rechts) posieren mit Rebeka Masarova, der besten Schweizer Nachwuchsathletin des letzten Jahres

„Grossartig“, strahlte Masarova und hob das Motivierende wie auch „das tolle Gefühl“ einer solchen Auszeichnung hervor. Dass es sich für sie auch um einen Kraftakt handelte, zeigte der rasche Aufbruch. Sie verliess mit ihrer Schwester und ihren Eltern den Anlass unmittelbar nach der Preisübergabe und ersten Interviews. „Morgen Samstag geht es weiter mit dem Turnier in Dijon (Fr), mein Zeitplan ist ziemlich vollgestopft.“

Bei den Männern ging der Siegercheck an Skirennfahrer Marco Odermatt. Als Team setzten sich die U20-Rad-Madison-Weltmeister Reto Müller und Marc Hirschi durch.