Die Schweizer Nachwuchsfussballer sind nach dem Weltmeistertitel bei den U17 vor einem Jahr wieder in aller Munde. In Kapstadt vertraten die Junioren des FC Basel die Schweiz am Finalturnier des Danone Nations Cup, der inoffiziellen U14-WM, mehr als würdig. Die Mannschaft von Toni Membrino zog in den Final ein und unterlag dort vor 35000 Zuschauern der Nationalmannschaft Südafrikas. "Das war ein unglaubliches Erlebnis", sagt der mit 9 Toren als Torschützenkönig ausgezeichnete Albian Ajeti.

Der Erfolg der 13-Jährigen Basler ist ein weiterer Beleg für die tolle Nachwuchsarbeit in der kleinen Schweiz. "Ich wurde von Vertretern anderer Länder ständig gefragt, wie wir arbeiten", erzählt Membrino. Der Scout des grossen FC Barcelona erkannte, dass die Basler nach dem gleichen Konzept spielen wie Barça: offensiv, mit Kurzpassspiel und einem konstruktiven Spielaufbau. "Man muss sich immer an den Besten orientieren", erklärt Membrino.

Die jungen Helden wurden nach ihrer Landung gestern Morgen mit dem grossen FCB-Car nach Muttenz gefahren, wo neben den stolzen Eltern ein grosses Frühstücksbüffet auf sie wartete. Und auch die Vereinsvertreter waren hocherfreut über das tolle Ergebnis im internationalen Vergleich. "Die Jungs wissen noch gar nicht, was sie da erreicht haben, Das bringt den FC Basel und die ganze Schweiz wieder einen Schritt weiter", sagt Nachwuchschef Michel Kohler.