Wasserball
Basler Wasserballerinnen: Gleich 42 Tore zum Saisonauftakt

Mit 24:8 gegen Winterthur II und einem 18:3-Sieg gegen Genf melden sich die Wasserballerinnen des WSV Basel erfolgreich in der Meisterschaft der NLA zurück. Sie unterstrichen ihre Ambitionen im Kampf um den Schweizer Meistertitel.

Carla Stampfli
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Bildergalerie Wasserball Basel Frauen
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Patrizia Heinimann vom WSV Basel im Spiel gegen Genf.
Ines Camprubi vom WSV Basel im Spiel gegen Genf.
Caroline Camprubi vom WSV Basel im Spiel gegen Genf.
Die Zwillinge Ines und Caroline Camprubi vor dem Spiel.
Caroline Camprubi vom WSV Basel im Spiel gegen Genf.
Cathrin Schödler vom WSV Basel im Spiel gegen Genf.

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niz Nicole Nars-Zimmer

Am Wochenende stiegen die Spielerinnen des WSV Basel mit zwei Siegen aus dem Becken. «Das war ein guter Saisonstart. Aber wir haben noch grosses Verbesserungspotenzial», bilanzierte Trainer Robert Jobst das erste Spiel gegen Winterthur II. Da die letzten Partien im Juli stattfanden, fehle einfach noch eine gewisse Spielpraxis.

Auch auf die Gäste aus Genf wartete im St. Jakob keine leichte Aufgabe: Vom Sieg des Vortags gestärkt, gingen die Baslerinnen schon im Einschwimmen energisch und motiviert ins Wasser, was sie dann auch im Match zu erkennen gaben. Bereits mit dem ersten Angriff schoss Ines Camprubi das erste Tor, vier weitere des WSV folgten bis zum Ende des ersten Viertels. Die 22-jährige Ungarin Blanka Zsido zeigte sich im zweiten Viertel von ihrer besten Seite und traf vier Mal ins gegnerische Goal.

Bewährungsprobe folgt gegen Aegeri

Dass Erfahrung eine wichtige Stütze sein kann, bewiesen die Camprubi-Zwillinge in der zweiten Matchhälfte. Trotz Müdigkeit spielten die 39-Jährigen präzise Pässe und sorgten für gute Spielzüge und weitere Tore. Den Genferinnen gelangen zwar gegen Ende der Partie noch zwei Goals, sie konnten aber dem schnellen Rhythmus nicht folgen und ihre vierte Saisonniederlage nicht verhindern. «Wir haben gut gespielt und viele Querpässe gemacht. Schwieriger wird es gegen Schweizer Meister Aegeri werden», erklärte Mäder. Auch Trainer Jobst zeigte sich zufrieden: «Das Zusammenspiel hat sich gegenüber dem ersten Spiel bereits verbessert. Wir hatten eine gute Defensive und es war schön, dass alle zum Einsatz kamen – auch die Jungen der U20.» Da in dieser Saison neue Spielerinnen dazugestossen sind, könne die Zusammengehörigkeit aber noch verbessert werden.

«Wir sind gut aufgestellt. Bis zu den wichtigen Partien gegen Aegeri oder Horgen wird das Team bestens eingespielt sein», sagte Assistenztrainer Christian Roth. Und mit der Kanadierin Sandra Lizé, der Olympiateilnehmerin von Sydney 2000, die demnächst für den WSV ins Wasser steigt, «werden wir noch besser sein.»

Und während sich die Genferinnen schon auf dem Rückweg machten, absolvierten die Baslerinnen nach dem Match noch eine Trainingseinheit: Das Team will auch beim Cup-Spiel am 16. März gegen Horgen und am Tag darauf bei den beiden Meisterschaftsspielen wieder einen starken Auftritt zeigen.