Der Schweizerische Ruderverband (SRV) hat rund einen Monat vor dem Start der Weltcup-Saison 2016 erste Entscheidungen hinsichtlich der personellen Besatzungen der Olympia-Boote gefällt.

Die Athletinnen und Athleten wurden im Rahmen von individuellen Tests auf dem Lago di Comabbio in der Lombardei auf ihr Leistungsvermögen geprüft.

Weltmeister dominieren die Trials

In der Kategorie Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann haben sich die amtierenden Weltmeister Simon Niepmann (Seeclub Zürich/Basler Ruderclub), Mario Gyr (Seeclub Luzern), Simon Schürch (Seeclub Sursee) und Lucas Tramèr (Club d’Aviron Vésenaz/Basler Ruderclub) erwartungsgemäss in den internen Tests durchgesetzt.

Schon an den Spielen 2012 in London war der Leichtgewichts-Vierer in dieser Konstellation dabei und erreichte einen starken 5. Platz. Dieses Jahr darf der Vierer von einem noch besseren Resultat träumen.

An den Weltmeisterschaften 2015 sorgten Niepmann, Gyr, Schürch und Tramèr im Vierer ohne Steuermann Leichtgewichte für den ersten Schweizer Weltmeistertitel in einer olympischen Bootsklasse seit 20 Jahren.

Schon im letzten September an den Ruder-Weltmeisterschaften 2015 auf dem französischen Lac d‘Aiguebelette konnten sich vier Schweizer Boote direkt für Olympia qualifizieren. Für noch nicht qualifizierte Boote besteht an der finalen Olympia-Qualifikationsregatta vom 22.-24. Mai 2016 auf dem Rotsee in Luzern eine letzte Möglichkeit, sich noch einen Olympiastartplatz zu sichern. Der Schweizerische Ruderverband wird an dieser finalen Qualifikationsregatta voraussichtlich mit einem Boot vertreten sein.

Weltcup-Start Mitte April in Varese

Vor Olympia steht aber erst noch der Weltcup an. Dieser beginnt für die Schweizer am 15. April im italienischen Varese. Die Europameisterschaften vom 6.-8. Mai 2016 im deutschen Brandenburg ist der zweite Etappenort. Das letzte Highlight vor den Spielen wird der Weltcup-Final im polnischen Poznan (17.-19. Juni ).