Die Baslerinnen waren sich bewusst, dass es gegen die ehrgeizigen Stanserinnen nicht einfach würde. Aber man wollte gegen den Angstgegner unbedingt mal wieder punkten, was mit dem Unentschieden und dem defintiven Klassenerhalt in der SPL 1 geschafft wurde.

Der Start gelang den Einheimischen besser, welche über längere Zeit das Spiel in Griff hatten. So stand es nach gut zehn Minuten 5:2, die Baslerinnen bekamen einfach zu wenig Zugriff auf die Spielerinnen aus Stans. Als das Skore nach knapp 20 Minuten bei 9:5 für den BSV Stans stand, musste man befürchten, wieder ohne Punkte nach Hause zu fahren.

Der erstmalige Ausgleich

Aber bei diesem Spielstand ging ein Ruck durch die Gäste vom Rheinknie. Langsam zogen sie das Spiel auf ihre Seite und nach knapp 27 Minuten gelang Timmi Mezei der erstmalige Ausgleich (10:10). In den letzten 3 Minuten waren Sandra Rosengreen und Basels Romy Bachmann mit je einem Tor erfolgreich. So endete die erste Halbzeit mit einem 11:11.

Die Baslerinnen, welche verbessert im Spiel waren, drückten dem Spiel jetzt den Stempel auf. Man fuhr dort weiter, wo man vor der Pause aufgehört hatte. So konnte sich Basel bis zur 40. Minute einen Drei-Tore-Vorsprung erarbeiten (15:12). Und nach 48 Minuten lag Basel immer noch mit drei Toren in Führung (19:16).

Stans und Basel schaffen den Klassenerhalt

Aber anstatt ruhig weiterzuspielen, nahmen die technischen Fehler in den letzten zehn, elf Minuten wieder leicht zu und es gelang dem BSV Stans in dieser Schlussphase, langsam aber sicher wieder an Basel heranzukommen. So blieb es Gina Perlangeli vorbehalten, 40 Sekunden vor Schluss den Ausgleichstreffer für den BSV Stans zu erzielen. Basel hatte zwar in den letzten Sekunden Ballbesitz, aber sie schafften den Lucky Punch zum Auswärtssieg nicht mehr.

So endete das Spiel mit einem 21:21-Unentschieden, welches für beide Mannschaften den definitiven Klassenerhalt bedeutet. Es war schade, dass man die Schlussphase nicht mehr ganz so konsequent durchzog, aber die Gäste vom Rheinknie konnten trotz der leichten Enttäuschung insgesamt nicht unzufrieden nach Hause fahren.