FC Basel
Behrang Safari: «Wir müssen ehrlich sein, es wird ein komplett anderes Spiel»

Am Samstag startet der FC Basel in den Schweizer Cup mit einem Auswärtsspiel gegen den Zweitligisten CS Italia. Wer in der Startformation stehen wird, ist wie so oft ein Rätsel. Erneut hielt sich Trainer Paulo Sousa bedeckt.

Céline Feller
Merken
Drucken
Teilen
Er ist wohl als einziger gesetzt: Behrang Safari.

Er ist wohl als einziger gesetzt: Behrang Safari.

Keystone

Wirklich viel verraten, wer am Samstag in der ersten Hauptrunde des Schweizer Cups spielt, wollte Paulo Sousa nicht. Ausser den Verletzten Ivan Ivanov, Luca Zuffi und den fraglichen Derlis Gonzalez und Yoichiro Kakitani – letzterer war beim Zahnarzt und muss abwarten, wie er auf die Behandlung reagiert – könnten alle spielen.

Auch die Position des Goalies ist noch offen. Während im letzten Jahr Germano Vailati im Cup fast immer gesetzt war, ist in diesem Jahr nicht einmal das klar – jedenfalls nicht für die Öffentlichkeit. «Ich konnte es den Spielern selber noch nicht mitteilen, und ich will es ihnen zuerst sagen», erklärte Sousa mit einem Lächeln.

Der Einzige, der wohl gesetzt ist, ist Behrang Safari. Er nahm an der Medienkonferenz vom Freitag neben Sousa Platz. Und Safari ist sich sicher, dass es nicht einfach werden wird gegen den Genfer Verein CS Italia: «Alle Teams wollen zeigen, was sie können. Wir müssen auch in diesem Spiel über 90 oder noch mehr Minuten 100 Prozent geben.»

Und damit hat der Schwede recht. Denn letztes Jahr bekundeten die Basler im Spiel gegen die Old Boys in der ersten Cup-Hauptrunde gross Mühe und setzten sich erst in der Verlängerung durch. Dessen ist sich auch Sousa bewusst: «Letztes Jahr verlief das Spiel nicht so gut. Deshalb müssen wir den Gegner dieses Mal mit mehr Respekt behandeln.»

Fokus auf sich selber

Die Lösung hat Sousa auch schon bereit: «Wir müssen Tore schiessen, den Ball in unseren Reihen behalten und uns auf unsere Stärken konzentrieren.» Die Frage nach dem Favoriten stellt sich ohnehin nicht. Der CS Italia spielt in der zweiten regionalen Liga, wo die Saison erst nächstes Wochenende anfängt. So ist der ohnehin schon schwächer einzustufende Verein auch noch ohne Wettkampf-Rhythmus.

«Wir müssen ehrlich sein, es wird ein komplett anderes Spiel als wenn wir beispielsweise in der Champions League spielen», so Safari. Aber am Ende müssten sie einfach bereit sein und ihren Job machen, so Safari weiter. Egal, wer der Gegner ist.