Am Samstag in der Meisterschaft gegen Neuchâtel (17.30 Uhr, Halle des sports de la Riveraine) und am Sonntag im Cup gegen Voléro (16 Uhr, Löhrenacker, Gratiseintritt) geht es für Sm’Aesch Pfeffingen um Alles oder Nichts.

«Fortuna war uns nicht hold»

Vor zwei Wochen standen die Volleyballerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen vor zwei wegweisenden Partien gegen Volley Köniz, um im Rennen zur Qualifikation für die Finalrunde in der Meisterschaft und im Cup-Wettbewerb weiter mit dabei sein zu können. Und es lief ausgezeichnet für das Team von Headcoach Jana Surikova. Beide Spiele konnten gewonnen werden und die Freude beim Birstaler Kombinat war gross.

Doch dann die zwischenzeitliche Ernüchterung, auch für Teamchef Werner Schmid: «In der Meisterschaft besiegte Neuchâtel UC auswärts Köniz überraschend klar und bei der Auslosung der Cup-Halbfinals war uns Glückgöttin Fortuna nicht hold und lässt uns gegen Topfavorit Voléro Zürich antreten.»

Klarer Sieg in Neuenburg ist Pflicht

Zwar hat sich in der Meisterschaft die Ausgangslage trotz des NUC-Sieges nicht gross verändert: «Wir müssen das Auswärtsspiel vom Samstag in Neuenburg mit 3:0 oder 3:1 gewinnen, um die vollen drei Punkte mitnehmen zu können. Bei einem klaren Heimsieg gegen Biel am 28. Januar und der zu erwartenden Niederlage gegen Voléro kämen wir auf 28 Punkte. Neuchâtel seinerseits spielt ausser gegen uns noch zweimal gegen Voléro und muss dabei zwingend ohne Punktezuwachs bleiben», rechnet Capitaine Laura Tschopp vor.

Bei einem Blick auf die aktuelle Tabelle könnte Sm’Aesch zwar auch noch Kanti Schaffhausen überholen und damit den für die Finalrundenqualifikation so wichtigen 5. Rang einnehmen. Doch Voraussetzung sind die drei Punkte vom Samstag. Und dass die Neuenburger Mannschaft von Trainer Philipp Schütz zu schlagen ist, bewies Sm’Aesch im Heimspiel beim 3:1-Erfolg.

Zuversichtliche Voléro-Leihgabe

Für Schwung im Angriff hat bei den Birstalerinnen Voléro-Leihgabe Laura Sirucek gesorgt: «Wenn wir wie gegen Köniz als verschworene Einheit auftreten und jede Spielerin für die andere kämpft, dann liegt für uns noch alles drin», sagt die zuversichtliche Diagonal-Angreiferin.

Egal wie das Meisterschaftsspiel vom Samstag ausgeht, am Sonntag kommt es in Aesch zum Cupknaller gegen Voléro. In der Meisterschaftspartie vom vergangenen Freitag ist Sm’Aesch der Start völlig missglückt und der erste Satz war verloren, bevor er richtig angefangen hatte. Doch schon damals rappelten sich die Sm’Aesch-Spielerinnen unter der Regie der starken Martina Frankova wieder auf und lagen im zweiten Satz meist drei Punkte voran.

Dass dann aber auch dieser und der dritte Satz an die Zürcherinnen ging, lag an den in den entscheidenden Momenten gemachten Eigenfehlern: «Genau dort müssen wir uns in den beiden wichtigen Spielen noch steigern. Die Annahme muss noch besser werden und die Service-Fehlerquote auf ein absolutes Minimum reduziert werden», sagt Trainerin Surikova und hofft, dass ihr Team sowohl am Samstag, als auch am Sonntag einen Glanztag einzieht.