6:7, 6:3, 4:6. Mit diesem Resultat verlor Rebeka Masarova das Finalspiel des Grad 1 Turniers in Berlin. Hätte sie den dritten Satz gegen die Russin Amina Anshba für sich entscheiden können, hätte sie nicht nur das dritte Juniorenturnier in Folge gewonnen, sondern sie wäre auch zur Nummer 1 der U18-Weltrangliste aufgestiegen. Doch nun muss sich Masarova weiter gedulden, bevor sie sich als beste Juniorin der Welt bezeichnen darf. Aktuell steht sie weiterhin auf Rang 2 hinter Olesya Pervushina. 

16 Siege in Serie

Aber auch so darf sie mit ihren Auftritten in der deutschen Hauptstadt zufrieden sein. Als Nummer eins des Turniers reihte die frisch gebackene French Open Gewinnerin fünf weitere Siege aneinander, um sich für das Endspiel zu qualifizieren. Damit baute sie ihre Serie der Ungeschlagenheit auf der Juniorentour seit den French Open auf 16 Matches aus. Über die gesamte Saison betrachtet, weist sie eine äusserst starke Bilanz von 32 Siegen bei nur fünf Niederlagen auf.

Wild Card in der Lenzerheide

Auch wenn die Serie gegen Anshba nun gerissen ist, wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis die 16-jährige Rebeka Masarova den Sprung an die Spitze der Juniorenweltrangliste schafft. Vor allem dann, wenn sie auch beim Juniorenturnier in Wimbledon derart stark aufspielt. Bevor sie jedoch auf dem heiligen Rasen antreten wird, bestreitet sie diese Woche das mit 25'000 Dollar dotierte Profturnier in der Lenzerheide, wo sie dank einer Einladung des Veranstalters direkt im Hauptfeld antreten kann.