Fussball

Bereit für die Mission Titelverteidigung

© bz Basellandschaftliche Zeitung

Der FC Basel gewinnt im letzten offiziellen Testspiel vor dem Start zur zweiten Saisonhälfte gegen Yverdon-Sport gleich mit 6:0. Die Tore schossen Alex Frei (2), Marco Streller (2), Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka.

Neun Testspiele hat der FCB seit dem 7. Januar ausgetragen. Darunter waren Renommierklubs wie Borussia Dortmund oder der FC Brügge. Aber auch Klubs wie Wohlen und Yverdon.

Gestern, vor einer ansehnlichen Kulisse, lief gegen Yverdon mit Ausnahme des erkrankten Gilles Yapi jene Formation auf, die – Unvorhergesehenes ausgenommen – am kommenden Sonntag beim FC Thun auflaufen dürfte. «Ich bin mit der Leistung zufrieden. Wir haben zu null gespielt, die Mannschaft zeigte Einsatz und Spielfreude und tastet sich an den Meisterschafts-Rhythmus heran. Natürlich gibt es immer Dinge zu verbessern respektive zu verfeinern. Seien dies Standardsituationen oder noch mehr Entschlossenheit beim Torabschluss». So fasste Thorsten Fink die 90 Minuten seines Personals gegen die Waadtländer zusammen.

Dass Basel keinen Gegentreffer erhielt, war sowohl FCB-Hüter Franco Costanzo wie Yverdon-Stürmer Dado zu verdanken. Dieser sah seinen Elfmeter in der Anfangsphase vom Argentinier abgewehrt. Mit dem Führungstreffer durch Marco Streller, der immens lange Wege ging, immer den Ball forderte und diesen auch umgehend weiterleitete, war der Widerstand des überforderten Unterklassigen gebrochen.

Schön das 3:0 durch Streller nach einer herrlichen Flanke von Alex Frei; gar ein Bilderbuchtor war das vierte Tor. Frei lief rechts durch, seine gutgezogene Hereingabe spielte Valentin Stocker per Kopf in die Mitte, wo Granit Xhaka wuchtig vollendete.

Gutes Debüt von Steinhöfer

Überhaupt war Xhaka im zentralen Mittelfeld omnipräsent. Allerdings verletzte sich das neuste FCB-Juwel am Knie und dürfte für den Saisonauftakt ausfallen. Gespannt war man auf den ersten Auftritt des Inkoom-Ersatzes Markus Steinhöfer. «Wenn man bedenkt, dass er erst seit drei Tagen mit uns trainiert hat, so ist seine Leistung als sehr positiv einzustufen. Er hat sich in jeder Hinsicht bestens integriert», erklärte Fink. In der Tat zeigte sein Landsmann jene Attribute, die man von einem Aussenspieler verlangt. Schnell im Antritt, kompromisslos in den Zweikämpfen und bei jeder Gelegenheit mit in den Angriff gehend.

Obwohl der FC Basel das Rennen «nur» auf Rang zwei einnimmt, muss man kein Prophet sein, um die Behauptung aufzustellen, dass die Meisterschaft nur über den Titelverteidiger führen wird.

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