FC Basel

Besser gespielt, schlechter belohnt: Der FC Basel verliert gegen Viktoria Pilsen mit 1:2

Der FCB verliert in Marbella gegen Viktoria Pilsen mit 1:2

Der FCB verliert in Marbella gegen Viktoria Pilsen mit 1:2

Am Ende steht ein negatives Resultat auf der Anzeigetafel. Und das, obwohl der FC Basel vor allem in der ersten Halbzeit gegen Viktoria Pilsen eine bessere Leistung als noch vor drei Tagen gezeigt hatten. Da erreichte der FCB gegen Tianjin Quanjian ein 1:1. Gestern erlitten die Basler gegen Pilsen ihre erste Niederlage im neune Kalenderjahr. «Mit dem Resultat bin ich nicht zufrieden», sagte daher auch Raphael Wicky im Nachgang des Spiels.

Zwingend war die Niederlage nicht, hatte der FCB doch zur Pause noch 1:0 geführt. Erzielt hatte diesen Treffer Kevin Bua nach 17 Minuten und einer schönen Kombination zwischen ihm, Albian Ajeti, Ricky van Wolfswinkel und Rückkehrer Valentin Stocker. Der Ex-Hertheraner stand die ersten 45 Minuten auf dem Platz und zeigte eine ansprechende Leistung mit vielen guten Ansätzen, guten Standards und harmonierte mit Fabian Frei und Taulant Xhaka, als wäre er nie weg gewesen. «Sein Debüt war sehr interessant.

Ich weiss nicht, auf welchem Frischheits-Stand er ist. Aber Vali ist ein klarer, erfahrener Spieler, der seine Klasse in die Mannschaft gebracht hat», lobte Wicky seinen jüngsten Zuzug. «Ich bin überzeugt, dass wir noch viel Freude an ihm haben werden. Aber nicht nur Stocker, sondern ganz allgemein machte der FCB Lust auf mehr.

Er präsentierte einige ansehnliche Ballstafetten, die Lust auf mehr machten. «Ich habe viel Gutes gesehen, vor allem in der ersten Halbzeit», so Wicky. Der FCB-Coach musste aber danach hinnehmen, wie seine Mannschaft stark abbaute - wohl auch, weil er zur Pause alle Spieler abgesehen von Torhüter Mirko Salvi ausgetauscht hatte.

Callà wurde eingesetzt

Mit Davide Callà setzte Wicky gar einen ein, mit dem niemand mehr gerechnet hatte. Auf der ungewohnten Position des Rechtsverteidigers konnte er sich nicht speziell empfehlen. Aber nicht nur Callà zeigte eine nicht komplett überzeugende Leistung, sondern auch der Rest Mannschaft hatte Mühe. «Gegen Ende hatten sich die Spieler zwar wieder gefunden und zulegen können. Aber die Wechsel und die Einsätze vieler Jungen haben sich bemerkbar gemacht», bilanzierte Wicky und suchte keine Ausreden.

Dennoch muss man auch sagen, dass dem FCB es mit einem guten Gegner zu tun hatte: Viktoria Pilsen führt die tschechische Liga mit 14 Punkten Vorsprung an und steht ausserdem in der K. o.-Phase der Europa League. «Das hat man gesehen. Sie haben ein hohes Niveau.»

Den nächsten Test absolviert der FCB am Samstag. Dann wartet Sturm Graz mit Ex-Coach Heiko Vogel.

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