Der Spielverlauf: Basel beisst sich die Zähne aus und wird brutal bestraft

Noch kein einziges Tor vermochte der FC Zürich in den bisherigen drei Saisonduellen gegen Basel zu erzielen. Bis zum Pausentee deutete auch nicht viel darauf hin, dass sich dies noch ändern würde. Denn der erste Durchgang war quasi eine nahtlose Fortsetzung des letzten FCB-Gastspiels im Letzigrund gegen den Erzrvalen: Basel biss sich an tief stehenden Zürchern die Zähne aus und die Zeit plätscherte vor sich hin. Das Resultat damals war ein folgerichtiges 0:0. Auch heute deutete zunächst viel auf dieses Schlussresultat hin, da nach dem ersten Durchgang nur jeweils ein Torschuss pro Team zu Buche stand.

Nach dem Seitenwechsel jedoch aktivierte der Tabellenvierte seine Offensivbemühungen. Und wie er das Tat. Dwamena (50.) und Pa Modou (62.) lancierten das Spiel kurz nach Wiederanpfiff mit ihren Treffern. Daraufhin raffte sich der FCB zu einer Druckphase auf, die in einem Ajeti-Offsidetor, einem Lattenschuss durch Campo und einer vergebenen Kopfballchance aus kürzester Distanz durch den eingewechselten Oberlin gipfelte. 

Kurz vor Schluss öffneten sich die Torschleusen dann nochmals: Frey (84.) und Marchesano (91.) stellten das Skore zwischenzeitlich auf 4:0. Tief in der Nachspielzeit traf dann auch noch der FCB: Albian Ajeti nickte nach einem Corner zum 4:1-Schlussresultat ein. Basel gegen Zürich am 13. Mai - das passt schlichtweg nicht.

Der Beste: Pa Modou

Der Gambier in Diensten des FCZ, der beim letzten Spiel in Thun noch gesperrt fehlte, meldete sich gegen Basel zurück. Mit einem Zuckerpass auf Dwamena leitete er das 1:0 und den Zürcher Derbysieg ein, das 2:0 erzielte der nominelle Linksverteidiger, der heute im Mittelfeld auflief, gleich selbst.

Das gab sonst noch zu reden: Gleichschritt im Fernduell um die Torjägerkrone

Der letzte Titel, um den der FCB ein Wörtchen mitzureden hat, ist die Torjägerkanone. Diese könnte sich Albian Ajeti sichern, der die Torschützenliste mit 15 Treffern anführt, ein Tor vor YB-Goalgetter Guillaume Hoarau liegend. Ebendieser netzte heute gegen Lugano einmal. Nur einmal. Denn in der 94. Spielminute verschoss der Franzose einen Elfmeter, während Albian Ajeti, ebenfalls in der Nachspielzeit, Saisontor Nummer 16 erzielt und somit weiterhin in Führung liegt. Immerhin eine gute Nachricht für alle FCB-Fans.


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