Die Bernerinnen gewannen im Auftaktspiel gegen Serienmeister Volero bei der 1:3-Niederlage immerhin einen Satz und leisteten auch sonst ausgezeichnete Gegenwehr. Die Baselbieterinnen ihrerseits überraschten in der Auswärtspartie gegen Neuchâtel UC positiv und holten sich beim 3:1-Sieg die ersten drei Punkte. Und dies, obwohl im dritten Satz die Kroatin Lucija Mlinar verletzt ausfiel und wenig später Libera Thays Deprati wegen Kniebeschwerden nur noch reduziert verteidigen konnte.

Sm’Aesch Head-Coach Timo Lippuner machte sich nach der Partie grosse Sorgen, da sein Team mit Mira Todorova und Lena Sacher bereits zwei verletzte Spielerinnen zu beklagen hatte.

Ein wenig Glück im Unglück

Nach den erfolgten MRI-Untersuchungen liest sich das Verletzungs-Bulletin wie folgt: Mlinar fällt mit einem Bänderanriss mindestens zwei Wochen aus und bei Deprati wurde zum Glück kein Meniskusschaden festgestellt, sodass die Tessinerin heute Abend wahrscheinlich einsatzfähig sein wird. Damit stehen dem Birstal-Kombinat wenigstens zehn Kaderspielerinnen zur Verfügung, welche den Topfavoriten ärgern wollen. Und wenn die Angreiferinnen Gergana Dimitrova (23 Skorerpunkte), Laura Künzler (16), Kerley Becker (12) und die gegen Neuenburg als Auswechselspielerin einen tollen Job machende Routinière Laura Tschopp wieder so aggressiv auftreten, dann ist gegen Köniz durchaus ein gutes Resultat möglich. Wie gewohnt ist der Eintritt zu den Sm’Aesch-Spielen jeweils gratis.