Zu Beginn des Spiels hatte Binningen/Ami Mühe, sich auf das Spiel des Gegners einzustellen. Den 3-Punkte-Vorsprung, den der Unterklassige im Cup zugestanden bekommt, konnte Binningen/Ami die drei ersten Sätze immer bis Satzmitte ausgeglichen gestalten.

Es fehlte im Abschluss die Konsequenz und so konnte Wigoltingen mehr Druck aufsetzen und im Schlussspurt den ersten Satz mit 6:11 den zweiten Satz mit 7:11 und den dritten Satz knapp mit 9:11 doch gewinnen.

Im vierten Satz konnte dann Binningen/Ami sein druckvolles Spiel über den ganzen Satz durchziehen. Wigoltingen beging in der Defensive einige leichte Fehler, so dass sich Binningen/Ami stetig absetzen und den Satz sehr klar mit 11:4 gewinnen konnte.

War das die Wende? Stimmung kam auf und die Zuschauer feuerten die Binningen/Amispieler an. Im fünften Satz verlief das Spiel ausgeglichen und Binningen/Ami konnte nochmals bis zum 10:10 ausgleichen. Wiederum behielt aber Wigoltingen das bessere Ende für sich und gewann 12:10. Biningen/Ami gab sich aber trotz der 4:1 Satzführung noch nicht geschlagen.

Im sechsten Satz gelang Ihnen, den Gegner mit druckvollen Angaben nicht nur in Schach zu halten, sondern sich mit wunderbaren Punkten konstant abzusetzen. Zur Freude der Zuschauer ging der Satz mit 11:5 wiederum klar und eindeutig an Binningen/Ami.

Wigoltingen wollte keinen weiteren Satzverlust riskieren und wechselte für den siebten Satz zwei Stammspieler ein. Man spürte, dass in den Reihen des NLA-Leaders vier Natispieler mitspielten die das Spiel sofort stabiler, präziser und druckvoller machten. Wigoltingen gewann den entscheidenden fünften Satz mit 11:8.

Binningen/Amicitia Basel stemmte sich gegen die Niederlage, die spielerische Überlegenheit des NLA-Leaders STV Wigoltingen führte aber zu einem verdienten Sieg der Thurgauer. 

FG Binningen/Amicitia Basel - STV Wigoltingen 2:5 (6:11, 7:11, 9:11, 11:4, 10:12, 11:5, 8:11)
Sportplatz Kilchbühl, Biel-Benken - 100 Zuschauer.
Binningen/Amicitia Basel: Jundt Stephan, Keller Roger, Zwicky Didi, Back Dieter, Degen Markus, Merz Walter.