Basketball

Birsfelden beendet das Final-Four-Turnier auf dem vierten Schlussrang

Gegen die sehr starken Gegner von Martigny, Winterthur und Chêne Basket hatten die Birsfelder keine Chancen. Der Traum vom Aufstieg in NLB ist damit geplatzt. Aufsteiger ist der BBC Martigny, der sich im Endspiel gegen Winterthur durchsetzte

Weder der Heimvorteil noch die Verpflichtung vor sechs Wochen des Amerikaners Jordan Burgason genügten, damit der «Cevi» Birsfelden das Final-Four-Turnier der vier besten Erstligisten gewinnen konnte. Doch dies hat nichts mit Schwäche zu tun, sondern mit der Stärke der Rivalen. Denn was die Zuschauer von Martigny und Winterthur vorgesetzt bekamen, war allerfeinste Kost. Das ist nicht weiter erstaunlich, denn in Martigny-Reihen hat es vier Spieler, die einst in Genf, bei Hérens Sion und dann in Monthey in der Nationalliga A spielten.

Birsfeldens Aufholjagd vergeblich

Winterthur beeindruckte durch seine Kaderbreite und Physis sowie seinen lautstarken Anhang, der die Mannschaft von Daniel Drasljic vorbildlich unterstützte.

Der Traum, der Gastgeber könne um den Aufstieg mitreden, war bereits früh ausgeträumt. «Uns sind die Grenzen aufgezeigt worden. Auch wenn ich meiner Mannschaft kämpferisch keinen Vorwurf machen kann. Sie hat gegen Martigny alles gegeben», so Birsfelden-Trainer Pascal Donati. In der Tat war es unglaublich, wie sich der «Cevi» nach einem 19-Punkte-Rückstand im letzten Viertel bis auf vier Zähler an Martigny herankam. «Es wäre trotz allem mehr drin gelegen. Ich vermisste unser gewohntes Zusammenspiel.

So waren wir berechenbar», erklärte Luca Schwarz, nachdem auch der kleine Final verloren gegangen war. Der Flügelspieler, der gute Leistungen zeigte, sprach da wohl die Individualität von Burgason an, der im Alleingang die Partie entscheiden wollte und oft zu forcierten Würfen griff.

Winterthur steigt eventuell auch auf

Wer aber das hochstehende Endspiel verfolgte, wusste sofort, dass die beiden besten Teams den Aufsteiger unter sich ausmachten. Wohl gewann Winterthur drei von vier Vierteln, doch weil die Zürcher von der 21. bis 30. Minute einen veritablen Einbruch hatten, behielt Martigny das bessere Ende für sich. Auch wenn der BCW in den Schlussminuten einen 9-Punkte-Rückstand fast noch aufgeholt hätte. Sportlich ist der BBC Martigny, mit dem ehemaligen Birsfelder US-Profi Ed Gregg als Coach, aufgestiegen.

Weil aber in der Nationalliga B einige Mannschaften den Rückzug antreten werden und Aarau den Aufstieg in die Nationalliga A nicht wahrnehmen wird, dürfte auch Winterthur aufsteigen. «Und das ist gut so, wenn wir spielen bereits auf Nationalliga-B-Niveau», wie Trainer Daniel Rasljic erklärte.

Wie es mit Birsfelden weitergehen wird, ist ungewiss. Tendenziell dürfte es diese Mannschaft aber nicht mehr geben. Zumindest nicht in der 1. Liga.

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